Das US-Verteidigungsministerium brachte in den frühen Abendstunden des 24. Juli (US-Ostküstenzeit) von Cape Canaveral aus den siebten Satelliten der "Wideband Global SATCOM" - Serie, kurz WGS genannt, in den Orbit. Die Mission nahm an der Startanlage 37 des Weltraumbahnhofs ihren Anfang. Als Trägerrakete wurde eine Delta 4 der United Launch Alliance (ULA) eingesetzt.

Weiterlesen: Kommunikationssatellit für US-Militär gestartet

Am späten Abend des 22. Juli startete eine dreiköpfige Crew mit dem Raumschiff Sojus TMA-17M vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur aus zur Internationalen Raumstation. Der Start verlief problemlos, sieht man einmal davon ab, dass sich unmittelbar nach der Trennung des Raumschiffs von der Trägerrakete nur einer der beiden Solargeneratoren entfaltete. Erst knapp sechs Stunden später, wenige Sekunden vor dem Anlagen an die ISS, erfolgte die Entfaltung dann am Ende doch noch.

Weiterlesen: Späte Entfaltung

Beim dritten Start einer Ariane 5 in diesem Jahr brachte der europäische Schwerlastträger am 15. Juli den  brasilianischen Telekommunikationssatelliten Star One C4 und den europäischen Wettersatelliten MSG-4 in einen geostationären Transferorbit. Die Mission begann an der Startanlage 3 (ELA 3) des Europäischen Weltraumbahnhofs in Kourou. Insgesamt war es schon die sechste Mission für Arianespace in diesem Jahr, denn neben den Ariane 5 Missionen gab es noch zwei Flüge der Vega und einen Start einer Sojus 2.1b.

Weiterlesen: Ariane 5 im Dienst von EUMETSAT und Embratel

Die United Launch Alliance brachte im Auftrag der US-Luftwaffe am 15. Juli ein Raumfahrzeug des Global Positioning Systems der US-Luftwaffe mit der Bezeichnung GPS IIF-10 in den Orbit. Der Start der 245 Millionen Dollar teuren Einheit erfolgte von der Startrampe 41 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral aus. Es ist dies dieselbe Anlage, von der auch die Raumsonde "New Horizons" im Jahre 2006 zum Pluto aufbrach. Von hier aus starteten aber auch bereits die beiden deutschen Helios-Sonnensonden im Dezember 1974 und im Januar 1976. Insgesamt haben von dieser Startanlage im Laufe der Jahre 74 verschiedene Raumfahrzeuge ihre Reise in den Orbit oder in die Tiefen des Sonnensystems angetreten.

Weiterlesen: 70. GPS-Satellit im Orbit

Eine indische Trägerrakete des Typs PSLV brachte am 10. Juli fünf in Großbritannien gefertigte Satelliten in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom Sathish Dhawan Raumfahrtzentrum auf der ostindischen Insel Shriharikota aus. Alle fünf Raumfahrzeuge wurden von der Surrey Satellite Technology gebaut.

Weiterlesen: Indische Rakete bringt fünf britische Satelliten in den Orbit

Erleichterung bei den Partnern der Internationalen Raumstation, und vor allem auch bei der Crew der ISS selbst. Fünf Tage nach der gescheiterten Mission einer Falcon 9 mit dem Transportraumschiff Dragon CRS-7 gelangt am 5. Juli dem russische Transportraumschiff Progress M-28M ein sicheres Anlegemanöver am orbitalen Außenposten. Die Progress war am 3. Juli an der Spitze einer Sojus U von Baikonur aus gestartet. Hätte auch dieses Schiff die ISS nicht erreicht, die Situation an Bord der Internationalen Raumstation wäre prekär geworden.

Weiterlesen: Progress erreicht die Raumstation

Elon Musk hätte sich seinen Geburtstag wohl schöner vorgestellt, als mit einer der besonders bedauerlichen Gesetzmäßigkeiten der Raumfahrt konfrontiert zu werden, der ungeschriebenen, aber seit ihren frühesten Tagen gültigen Regel: Der Moment des Scheiterns kommt unabdingbar für jeden früher oder später. Für SpaceX war es an diesem 28. Juni soweit, nachdem die Falcon 9 seit ihrem Erstflug vor fünf Jahren eine makellose Serie hingelegt hatte.

Weiterlesen: SpaceX Falcon 9 scheitert nach 139 Sekunden