Eine russische Trägerrakete des Typs Sojus FG brachte am 2. September vom russischen (aber in Kasachstan gelegenen) Weltraumbahnhof Baikonur das Raumfahrzeug Sojus TMA-18M mit einer dreiköpfige Crew in eine Erdumlaufbahn. Ihre Mission: Ein neues Raumfahrzeug zur Internationalen Raumstation zu überführen, das im kommenden März zwei Besatzungsmitglieder der Station, die dann fast ein Jahr an Bord des Außenpostens verbracht haben werden, wieder zur Erde zurückbringt.

Weiterlesen: Ersatzraumschiff wird zur ISS geliefert

Am 28. August startete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur aus eine Trägerrakete des Typs Proton M Briz M und brachte den Kommunikationssatelliten Inmarsat-5F3 in eine supersynchrone Transferbahn. Die mehr als 15 Stunden lange Startmission verlief fehlerfrei. Das war allerdings auch bitter nötig, denn die Reputation der Proton M als Trägerfahrzeug für kommerzielle Satelliten ist nach einer Häufung von Fehlstarts in den letzten Jahren erheblich angeschlagen.

Weiterlesen: Proton kehrt – wieder einmal – in den Flugstatus zurück

Nach einer kleinen Verzögerung von 23 Minuten wegen eines Problems mit einer Bodenanlage brachte die vierte Ariane 5 dieses Jahres am 20. August die beiden Telekommunikationssatelliten Eutelsat 8 West B für das Eutelsat-Konsortium und Intelsat 34 für Intelsat in einen geostationären Transferorbit. Die Mission begann um 22:34 Uhr mitteleuropäischer Zeit an der Startanlage 3 (ELA 3) des Europäischen Weltraumbahnhofs in Kourou. Insgesamt war es die siebte Mission für Arianespace in diesem Jahr, denn neben den Ariane 5 Missionen gab es auch noch zwei Flüge der Vega und einen Start einer Sojus 2.1b.

Weiterlesen: Eutelsat 8 West B und Intelsat 34 starten mit Ariane 5

Nach einer ungewöhnlich langen "Sommerpause" von fast vier Wochen Dauer, in der kein einziger Orbitalflug erfolgte, ging es am heutigen 19. August mit den Starts des Jahres 2015 weiter. Bei der Mission handelte es sich um eine Versorgungsmission zur Internationalen Raumstation. Eine japanische Trägerrakete des Typs H-2B brachte dabei den unbemannten Raumfrachter HTV-5 (die Abkürzung steht für: H-II Transfer Vehicle No. 5) in den Orbit. Das Raumfahrzeug hat, wie alle HTV's, den Beinamen "Kounotori", was so viel wie "weißer Storch" bedeutet.

Weiterlesen: Der weiße Storch Nummer 5 fliegt zur Raumstation

Mit einem problemlosen Start am 25. Juli verstärkte China seine bereits gut ausgebaute Beidou-Navigationssatellitenkonstellation weiter. Um 14:29 Uhr mitteleuropäischer Zeit erfolgte vom Raumfahrtzentrum Xichang der Start von zwei weiteren Einheiten dieser Serie. Die beiden Einheiten tragen die Bezeichnungen Beidou M1-S and Beidou M2-S.

Weiterlesen: China verstärkt Beidou Navigationssatelliten-Konstellation