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Eine Sojus STB, die tropentaugliche Variante der Sojus 2.1b, brachte am 18. Dezember vier weitere Satelliten der O3b-Konstellation in einen mittelhohen Erdorbit. Startort war der europäische Weltraumbahnhof Kourou in Französisch Guyana, wo Arianespace eine Startanlage für die russische Trägerrakete unterhält. Damit ist von hier aus inzwischen schon das dritte Satellitenquartett des Betreibers O3b-Networks in den Orbit gebracht worden. Insgesamt war es der zehnte Start einer Sojus von Kourou.

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In den frühen Morgenstunden des 15. Dezember hat eine russische Trägerrakete des Typs Proton M Briz M den russischen Inlands-Kommunikationssatelliten Yamal 401 direkt in einen geostationären Orbit transportiert. Die Mission war der 400. Einsatz einer Proton-Rakete seit dem Erstflug der Basisversion dieses Typs im Jahre 1965.

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Eine Atlas 5 der United Launch Alliance (ULA) brachte am 12. Dezember um 19:19 Uhr US-Westküstenzeit einen geheimen Satelliten des National Reconnaissance Office in den Orbit. Es war dies der 9. und letzte Start einer Atlas 5 im Jahr 2014, und der Einsatz der bislang stärksten Atlas-Version von der kalifornischen Luftwaffenbasis Vandenberg aus. In Mitteleuropa war es zum Zeitpunkt des Starts bereits der 13. Dezember um 4:19 Uhr morgens.

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Yaogan 25 startet in JiuquanNur vier Tage nach CBERS 4 startete China am 10. Dezember die Mission Yaogan 25 in eine Umlaufbahn hoher Inklination. Yaogan 25 besteht aus drei Einzelsatelliten die im Verbund zusammenwirken werden. Die Mission nahm an der Startrampe 603 des Komplexes 43 am Weltraumbahnhofs Jiuquan ihren Anfang. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 4C eingesetzt.

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Eine chinesische Trägerrakete des Typs Langer Marsch 4B brachte am 7. Dezember, um 4:26 Uhr mitteleuropäischer Zeit den chinesisch-brasilianischen Erderkundungssatelliten CBERS 4 in eine polare Erdumlaufbahn. Die Mission begann im nordchinesischen Weltraumbahnhof Taiyuan. Sie erfolgte ziemlich genau ein Jahr, nachdem am 9. Dezember 2013 der Start von CBERS 3 wegen eines Problems mit der dritten Stufe der Trägerrakete gescheitert war.

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Nach einer zweitägigen Startverzögerung wegen nicht akzeptabler Höhenwindströmungen erfolgte am 6. Dezember die sechste und abschließende Ariane 5-Mission des Jahres 2014. Die europäische Trägerrakete brachte dabei zwei Kommunikationssatelliten in einen geostationären Transferorbit. Die Mission verlief vollständig problemlos und markierte damit den 63. erfolgreichen Start einer Ariane 5 in ununterbrochener Reihenfolge.

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Start Orion EFT-1Am 5. Dezember 2014 startete die erste voll funktionsfähige Einheit des zukünftigen bemannten US Raumschiffes Orion zu einem Erprobungsflug in den Erdorbit. Damit wurde in den USA zum ersten Mal seit dem April 1981 ein neues Raumfahrzeug im Weltraum erprobt, das für einen bemannten Einsatz vorgesehen ist. Nachdem allerdings der Schwerlast-Träger des „Space Launch Systems“ noch auf Jahre hinaus nicht fertig gestellt sein wird, wurde für diese erste Mission eine Delta IV „Heavy“ eingesetzt, die leistungsfähigste Trägerrakete im gegenwärtigen Arsenal der Vereinigten Staaten. Die Orion flog bei dieser ersten Testmission unbemannt. Außerdem war sie auch noch nicht mit einem Service-Modul ausgerüstet. Das wird für die späteren Missionen von Europa beigesteuert. Die knapp viereinhalbstündige Mission, die über zwei Erdumkreisungen ging, war zu nahezu vollständig erfolgreich.

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