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Gonets MAm 3. Juli brachte Russland drei neue Datenrelay-Satelliten der Gonets-Reihe in den Orbit. „Gonets“ bedeutet „Bote“, und der Name ist Programm. Der Start erfolgte vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plesetzk. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Rokot Briz KM verwendet. Diese Träger ist in den ersten beiden Stufen eine „Zivilversion“ der  russischen Interkontinentalrakete UR-100N, im Nato-Code als „Stiletto“ bezeichnet. Verstärkt wird sie durch eine mehrfach zündbare zivile Oberstufe des Typs Briz-KM. Der Start war der 21. Flug einer Rokot mit einer Breeze KM-Oberstufe seit dem Jahre 2000.

Weiterlesen: Gonets-Konstellation bekommt drei neue Mitglieder

A-TrainSie war zweieinhalb Jahre lang nicht mehr im Einsatz, und die NASA wollte sie eigentlich gar nicht mehr verwenden. Aber die Unzuverlässigkeit ihrer Nachfolger brachte sie wieder in den aktiven Dienst zurück. Und so startete am 2. Juni eine Delta 2 in der Version 7320-10C das Orbiting Carbon Observatory Nummer 2 (OCO 2) der NASA von der Luftwaffenbasis Vandenberg aus in eine präzise abgestimmte polare Umlaufbahn.

Weiterlesen: Delta 2 meldet sich aus dem Ruhestand zurück

PSLVAm 29. Juni brachte eine indische Trägerrakete des Typs PSLV den französischen Erdbeobachtungssatelliten Spot 7 und vier weitere Kleinnutzlasten in eine polare Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom SatishDhawan Space Center, das auf der Insel Shriharikotavor der indischen Ostküste liegt.

Weiterlesen: Indische Starthilfe

Glonass MAm 14. Juni brachte Russland den 55. Navigationssatelliten der Glonass-Reihe in den Orbit. Als Träger wurde eine Sojus 2.1b "Fregat" eingesetzt. Nachdem das Glonass-System, ähnlich wie sein US-Gegenstück, von den russischen Streitkräften betrieben wird, erhielt er auch die dort übliche Kosmos-Zählnummer, die seit den Anfangstagen der sowjetisch/russischen Raumfahrt militärischen Missionen zugeordnet wird. Und hier gab es dieses Mal eine "Jubiläumszahl", denn in der Nomenklatur der russischen Streitkräfte trägt Glonass M-55 die Bezeichnung "Kosmos 2500".

Weiterlesen: Der 2500. Kosmos heißt Glonass-M-55

CrewNach mehrjähriger Pause ist seit dem 28. Mai wieder ein deutscher Raumfahrer im Orbit. ESA Astronaut Alexander Gerst startete zusammen mit seinen Kollegen, dem russischen Kosmonauten Maxim Surajew und dem NASA Astronauten Reid Wiseman zur Internationalen Raumstation. Nur sechs Stunden nach dem Verlassen der Startrampe legte ihre Sojus TMA-13M an der Station an.

Weiterlesen: Sojus TMA-13M in sechs Stunden zur ISS

OdysseySea Launch hat nach einer Pause von 15 Monaten die Starts der  Zenit 3SL von der Hochseeplattform Odyssey aus wieder aufgenommen. Dabei wurde am 26. Mai der Kommunikationssatellit Eutelsat 3B in eine geostationäre Transferbahn gebracht. Wie üblich war diese mobile Abschussplattform dabei für den Start exakt auf dem Äquator südlich von Hawaii stationiert.

Weiterlesen: Sea Launch kehrt in den aktiven Dienst zurück