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Antares

Beim dritten Anlauf klappte es. Am Sonntag, dem 21. April startete die erste Trägerrakete des Typs Antares in den wolkenlosen Himmel über Wallops Island. Der Jungfernflug der von Orbital Sciences entwickelten Trägers war mehrmals verschoben worden. Zuletzt wegen ungünstiger Windbedingungen, davor wegen eines technischen Problems mit der Bodenausrüstung der Startanlage.

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Start

Russland brachte am 19. April einen Satelliten für biologische Forschung in die Umlaufbahn, der konstruktiv auf die Wostok-Kapseln der frühen 60iger Jahre zurückgeht. Der Raumfahrzeug wurde mit einer Trägerrakete des Typs Sojus 2.1a in einen Orbit mit einer Bahnneigung von 64,9 Grad befördert. Interessanterweise ist das die selbe Bahnneigung, die in den frühen 60iger Jahren auch von den bemannten Raumschiffen des Typs Wostok angesteuert wurde.

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Auf die Sekunde pünktlich zum bahnmechanisch vorgegebenen Zeitpunkt startete am 28. März das bemannte Raumschiff Sojus TMA 08M mit einer dreiköpfigen Crew zur Internationalen Raumstation. Die Trägerrakete vom Typ Sojus FG hob exakt um 21:43:22 Uhr vom Startplatz 1 auf dem Kosmodrom in Baikonur ab. Weniger als sechs Stunden später, um 3:28 Uhr am 29. März erfolgte das Anlegemanöver am MRM-2 Modul der ISS.

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StartposterAm 19. März brachte eine Trägerrakete des Typs Atlas 5 401 den Frühwarnsatelliten SBIRS-GEO 2 auf eine geostationäre Transferbahn. Die Mission begann um 22:21 Uhr mitteleuropäischer Zeit (16:21 Uhr Ortszeit) von der Startanlage 41 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral. Sowohl die Rakete als auch das Raumfahrzeug wurden von Lockheed Martin hergestellt. Die Startdurchführung oblag wie immer bei Missionen der Atlas 5 oder der Delta 4 der United Launch Alliance.

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LogoAm 1. März startete die fünfte Falcon 9 zur inzwischen dritten privaten Versorgungsmission für die Internationale Raumstation. Der Flug mit der Bezeichnung CRS-2 nahm vom Komplex 40 in Cape Canaveral um16.10 Uhr mitteleuropäischer Zeit seinen Anfang. Knapp 10 Minuten später wurde die Dragon-Kapsel im Orbit abgesetzt und befand sich danach in einer Flughöhe mit einem Perigäum von199 Kilometern und einem Apogäum von 324 Kilometern bei einer Bahnneigung von 51,6 Grad. Von hier aus sollte die Dragon innerhalb von 20 Stunden die Internationale Raumstation erreichen.

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