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MUOS 2Eine von Lockheed Martin gebaute Atlas 5 der United Launch Alliance in ihrer leistungsstärksten Variante brachte am 19. Juli ihre bislang schwerste für den geostationären Orbit vorgesehene Nutzlast in einen Transferorbit. Der Liftoff des „Mobile User Objective System Satellite 2“, kurz MUOS genannt, erfolgte exakt um15:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Startkomplex 41 der Cape Canaveral Air Force Station aus.

Weiterlesen: Stärkste Atlas stemmt schwersten Satelliten

Langer Marsch 2CChina baut in diesem Jahr nur recht langsam eine wesentliche Startfrequenz auf. Beim erst vierten Start dieses Jahres, wurde unbeachtet von der Weltöffentlichkeit, am 15. Juli um 11:27 Uhr mitteleuropäischer Zeit der Technologiesatellit Shijian 11-05 vom nordchinesischen Startzentrum Jiuquan aus in einen polaren Orbit gebracht. Als Trägerrakete kam der bewährte Typ Langer Marsch 2C zum Einsatz. Satelliten der Shijian-Serie werden von den chinesischen Stellen als „zivil“ bezeichnet, dürften aber tatsächlich eher militärischen Aufgabenstellungen dienen.

Weiterlesen: Langer Marsch 2C startet Shijian 11-05

Proton CrashDie Nummer 13 schien ihrem Ruf als Unglückszahl wieder einmal gerecht zu werden. Beim 13. Start des Jahres 2013 von Baikonur aus legte der russischen Standardträger, die Proton M, erneut ein Zeugnis ihrer Unzuverlässigkeit ab, als sie beim spektakulärsten Fehlstart seit vielen Jahren nach nur 30 Flugsekunden wenige hundert Meter von der Startrampe entfernt in einer ungeheuren Explosion detonierte. Vom ersten Moment an war dem Beobachter klar, dass dieser Flug dem Untergang geweiht war. Wie praktisch jedes Mal bei russischen Fehlstarts in den letzten Jahren wird jedoch auch hier bald wieder klar werden, dass die Fehlerursache weniger in der Zahl 13 liegt, noch in der Konstruktion der Rakete, noch an ihrgendwelchen konspirativen Ursachen, welche die Russen gerne bemühen als vielmehr in dem in der russischen Raumfahrt seit vielen Jahren praktizierten bodenlosen Schlendrian.

Weiterlesen: Schon wieder ein Proton-Desaster

IRNSS-1ASprechen Westeuropas Raumfahrtmanager und Politiker über ihr Satellitennavigations-system Galileo, dann gewinnt Otto Normalbürger aus diesen Informationen schnell den Eindruck dass es auf der Welt genau zwei derartige Einrichtungen gibt: Die militärische US-Konstellation GPS, das von den US-Militärs hauptsächlich für die Steuerung von Kampfdrohen eingesetzt wird, sowie das friedliche und leistungsmäßig weit überlegene europäische System Galileo.

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StartvorbereitungDer neueste Erdsatellit der USA ist gleichzeitig auch ein Element des ältesten US-Weltraumprogramms, denn der „Interface Region Imaging Spectrograph“, kurz IRIS, ist das neueste Mitglied der Explorer-Familie. Das Explorer-Programm geht zurück bis in den Januar 1958, als das erste Raumfahrzeug dieser Bezeichnung gestartet wurde. IRIS gehört dabei zu einer speziellen Subkategorie, dem so genannten „Small Explorer Program“. „Small“ ist aber nur der Satellit, denn die Mission hat einen Gesamtkostenrahmen von 183 Millionen Dollar. Der Start alleine schlägt dafür mit 40 Millionen Dollar zu Buche.

Weiterlesen: Neuestes Mitglied der ältesten Serie

StartposterWeniger als zwei Stunden nach dem Start einer Sojus 2.1b vom russischen Raumfahrtzentrum Baikonur nahm eine weitere Mission mit einer Trägerrakete dieses Typs ihren Anfang. Dieses mal war es eine Sojus STB, die tropentaugliche „Schwester“ der Sojus 2.1b, die ihre Reise in den Orbit vom Kourou in Französisch-Guyana aus antrat. Es ist der fünfte Einsatz dieses russischen Trägers vom europäischen Weltraumbahnhof aus. Ziel der Mission war das Absetzen von vier Kommunikationssatelliten für O3b Networks.

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