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Delta 4 HeavyEine Delta 4 „Heavy“ der United Launch Alliance brachte am 28. August um 11:03 Uhr Ortszeit (20:03 Uhr mitteleuropäischer Zeit) eine klassifizierte Nutzlast des US National Reconnaissance Office (NRO) auf eine polare Erdumlaufbahn. Der Start wurde zwar direkt über die Medien gesendet, allerdings nur bis zum Abwurf der Nutzlastverkleidung knapp sechs Minuten nach dem Verlassen der Startrampe. Danach wurde die Übertragung – auf Wunsch des Kunden, wie es von ULA hieß – abgebrochen.  Somit war zunächst nichts über den Fortgang des Starts bekannt. Eine gute Stunde nach dem Liftoff kam aber die Bestätigung, dass der Start erfolgreich verlaufen sei.

Weiterlesen: Schwere Ladung

DneprIn den letzten Jahren ist es ziemlich ruhig geworden um diesen exotischen Satellitentransporter, aber heute war er wieder einmal im Einsatz. Eine russische Trägerrakete des Typs Dnepr brachte am 22. August den südkoreanischen Umweltforschungssatelliten KOMPSat-5 in eine polare Umlaufbahn. Bei der Dnepr handelt es sich um die „Zivilversion“ der schweren russischen (und vormals sowjetischen) Interkontinentalrakete SS-18, die im Jargon des Kalten Krieges unter ihrer Nato-Code-Bezeichnung „Satan“ bekannt wurde.

Weiterlesen: Satan wieder im Einsatz

Delta 4M+ (5,4)Da sage noch einer, die USA hätten keine treuen Alliierten mehr. Eine Mission die vollständig von Australien finanziert worden war, aber zum US-amerikanischen Wideband Global SATCOM (WGS) System gehört, startete am 8. August um 2:29 Uhr mitteleuropäischer Zeit von Cape Canaveral aus. Das insgesamt sechste Raumfahrzeug dieser Serie militärischer Nachrichtensatelliten wurde zwar, wie auch seine fünf Vorgänger, von Boeing gebaut, aber von den australischen Streitkräften bezahlt. Im Gegenzug erwirbt der Südkontinent damit Nutzungsrechte für dieses System.

Weiterlesen: Australiens Beteiligung am WGS-System im Orbit

HTV 4Am Samstag, dem 3. August 2013, um 21:48 Uhr mitteleuropäischer Zeit (oder 5:48 Uhr Ortszeit am Sonntag in Japan) startete vom japanischen Raumfahrtzentrum Tanegashima eine Trägerrakete des Typs H-2B mit dem vierten H-2 Transfer Vehicle (kurz: HTV) in Richtung ISS. An Bord befanden sich neben Versorgungsgütern auch ein Roboter und Ausrüstung für ein Außenexperiment.

Weiterlesen: H-2 Transfer Vehicle auf dem Weg zur ISS

Sojus UAm 27. Juli gelang es der russischen Raumfahrt erneut, durch die perfekte Nutzung der Orbitalmechanik ein Progress-Versorgungsschiff nur vier Erdumkreisungen und weniger als sechs Stunden nach dem Start an der Internationalen Raumstation anzukoppeln. Es war der erste Start von Baikonur aus seit dem fatalen Fehlstart einer Proton M am 2. Juli.

Weiterlesen: Perfekter Kurztrip zur ISS

Startposter

Acht Jahre nachdem das Alphasat-Programm begann, startete Europas neuer Super-Nachrichtensatellit am 25. Juli endlich im Weltraum. Das Raumfahrzeug ist die erste Einheit einer neuen Reihe schwerer Kommunikationssatelliten, die mit allem ausgerüstet sind, was heute auf diesem Sektor an neuester Technik (und für viel Geld) zu haben ist. Sozusagen die Mercedes S-Klasse unter den Kommunikationssatelliten.

Weiterlesen: Nach acht Jahren im Weltraum

LM 4CIn einer der am besten geheim gehaltenen Missionen der letzten Jahre startete China am 20. Juli drei militärische Technologiesatelliten mit einer einzelnen Trägerrakete. Der Start erfolgte um 1:37 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Satellitenstartzentrum Taiyuan aus. Von offizieller Seite gab es dazu keinerlei Ankündigungen im Vorfeld, lediglich über die sozialen Medien leckten in den Stunden zuvor einige Informationen durch.

Weiterlesen: China startet Satellitentrio