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Tiantou-1Nur vier Tage nach dem Start von Tianhui-1 entsandte China heute Morgen erneut einen Satelliten in eine Erdumlaufbahn. China führt damit mit sieben erfolgreich gestarteten Missionen derzeit die weltweite Startstatistik an. Erneut wurde dabei ein Erdbeobachtungssatellit gestartet. Auch in diesem Fall wird der Satellit als "zivil"  bezeichnet, anders als bei Tianhui-1 dürfte hier tatsächlich aber eine überwiegend militärische Aufgabenstellung vorliegen.

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LM 2DChina brachte am 6. Mai den zweiten Geodäsie-Satelliten des Typs Tianhui-1 in eine niedrige polare Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte von der Startplattform 2 des Raumfahrtzentrums in Jiuquan, das vor allem für seine bemannten Missionen bekannt ist. Ähnlich wie der erste Satellit dieser Reihe - Tianhui 1a - der am 24. August 2010 gestartet worden war, wird auch Tianhui 1b für stereo-topografische Landvermessung eingesetzt.

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Satellit wird in Nutzlastverkleidung eingeschlossenEine Trägerrakete des Typs Atlas 5 brachte am Nachmittag des 4. Mai die zweite Einheit einer Konstellation militärischer Nachrichtensatelliten für die US-Streitkräfte in den Orbit. Der Start erfolgte vom Launch Komplex 41 der Cap Canaveral Luftwaffenbasis. Der fast eine Milliarde US-Dollar teure AEHF-2 (die Abkürzung steht für Advanced Extremely High Frequency satellite) soll unter anderem für abhörsichere  Kommunikation zwischen dem US-Präsidenten und seinen Streitkräften sorgen.

Weiterlesen: AEHF-2 für die US-Streitkräfte gestartet

Fairing und AdapterChina brachte am 29. April die beiden Navigationssatelliten Compass M-3 und M-4 gleichzeitig mit einer einzelnen Trägerrakete in den Orbit. Der Tandem-Start erfolgte um 23:50 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Dabei kam ein Träger des Typs Langer Marsch 3B zum Einsatz, Chinas derzeit leistungsstärkster Satellitentransporter. Die Mission nahm auf der Startrampe zwei des zentralchinesischen Raumfahrtzentrum Xichang ihren Anfang.

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PSLV src=images/stories/2012/04/pslv xl start cr isro.jpgEine indische Trägerrakete des Typs PSLV XL (Polar Satellite Launch Vehicle) brachte am Morgen des 26. April den Radarüberwachungssatelliten RISAT-1 erfolgreich auf eine polare Erdumlaufbahn. Gelungene Missionen wie diese sind für die krisengeschüttelte indische Raumfahrt von großer Bedeutung, dementsprechend groß war der Jubel im Kontrollzentrum, als sich das Raumfahrzeug in perfekter Verfassung aus dem Orbit meldete.

Weiterlesen: Erfolg für Indiens Raumfahrt

Endmontage Sojus UAm 20. April brachte eine russische Trägerrakete des Typs Sojus-U das Transportraumschiff Progress M-15M auf den Weg zur Internationalen Raumstation. In der Nomenklatur dieses Programms trägt die Mission auch die Bezeichnung „47P“, weil es sich um die insgesamt 47. Progress handelt, die den Außenposten ansteuert. Das Anlegemanöver an der ISS erfolgte am 22. April um 15:40 mitteleuropäischer Zeit am Pirs-Modul, am russischen Segment der Station.

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Eine Trägerrakete des Typs Delta 4 brachte vom militärischen US-Weltraumbahnhof Vandenberg aus einen Aufklärungssatelliten des National Reconnaissance Office (NRO) in eine zur Erdrotation retrograde Umlaufbahn. Die von Boeing hergestellte Rakete verließ die Startrampe exakt 16:13 Ortszeit (0:13 mitteleuropäischer Zeit) und begab sich dann auf eine ungewöhnliche, nach Südwesten geneigte Flugbahn mit einer Inklination von 123 Grad zum Äquator.

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