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SPOT 6Eine indische Trägerrakete brachte am 9. September den französischen kommerziellen Erdbeobachtungssatelliten SPOT 6 in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Das "Polar Satellite Launch Vehicle" (PSLV) hob um 6:23 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der Startrampe am Satish Dhawan Weltraumzentrum auf der Insel Sriharikota ab. Vor Ort war es zu diesem Zeitpunkt 9:53 vormittags.

Weiterlesen: Indien startet SPOT 6

RBSPErstmals in der Geschichte der Raumfahrt wurde am 30. August eine Mission zur „In-Situ“-Erforschung der terrestrischen Strahlungsgürtel gestartet. Zwei besonders widerstandsfähige Raumfahrzeuge, die so genannten „Radiation Belt Storm Probes“ (kurz RBSP), sollen die Interaktion der Sonne mit dem um die Erde liegenden Van Allen-Belt erkunden. Das Verständnis um den Funktionsmechanismen dieser Energiefelder ist bis zum heutigen Tage noch relativ gering.

Weiterlesen: RBSP erforscht Van Allen Gürtel

Intelsat 21Am 19. Juli, um 8:55 Uhr mitteleuropäischer Zeit, brachte eine Zenit 3SL den Kommunikationssatelliten Intelsat 21 erfolgreich in einen geostationären Transferorbit. Der Start erfolgte von der unternehmenseigenen Odyssey-Startplattform aus, die 2.250 Kilometer südlich von Hawaii auf dem Äquator stationiert worden war. Es war dies die 33. Mission von Sea Launch seit dem Jungfernflug dieses Unternehmens im März 1999.

Weiterlesen: Kommunikationssatellit für Südamerika im Orbit

Proton MDie Proton M bleibt ihrem Ruf treu, unter den Standard-Einsatzträgern der kommerziellen Raumfahrt der mit Abstand Unzuverlässigste zu sein. Etwa jeder zehnte Flug scheitert. Was weniger am Träger selbst liegt, als vielmehr an der verheerend schlechten Qualitätskontrolle beim russischen Hersteller Chrunitschew. Am 6. August kam es nun erneut zu einem Fehlstart, ziemlich genau ein Jahr, nachdem das letzte Missgeschick dieser Art passierte. Und erneut , wie bei den meisten der Proton-Fehlstarts, war die Briz-Oberstufe die Fehlerursache.

Weiterlesen: Schon wieder Proton-Fehlstart

Sojus USo schnell ging ein Anlegemanöver seit den Tagen des Gemini-Programmes nicht mehr. Nur fünf Stunden und 43 Minuten nach dem Verlassen der Startrampe im kasachischen Baikonur legte am 1. August das Versorgungsraumschiff Progress M16-M am Pirs-Modul der Internationalen Raumstation an. Mit dem geschwinden Manöver wurde ein neues Rendezvous-Verfahren erprobt, das schon bald auch bei den bemannten Flüge zur ISS angewendet werden soll. Damit wird der Crew der zweitägige Anflug in der engen Sojus erspart.

Weiterlesen: Schnelle Verbindung

GonetsDie nach einem Fehlstart im letzten Jahr „gegroundete“ russische Kleinträgerrakete Rokot meldete sich am 28. Juli 2012 mit einer erfolgreichen Mission wieder im aktiven Dienst zurück. Der Start erfolgte von der Startrampe 133/3 auf dem nordrussischen Kosmodrom von Plesetzk. Bei diesem Flug wurde zwei Kommunikationssatelliten des Typs Gonets-M, der Militärsatellit Rodnik und die Technologie-Nutzlast MiR auf einem fast polaren Orbit abgeliefert.

Weiterlesen: Rokot meldet sich zurück

Langer Marsch 3CEine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3C brachte am 25. Juli den Datenrelay-Satelliten  Tianlian-1 Nr. 3 in den Orbit. Der Start erfolgte um 17:43 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Raumfahrtzentrum Xichang in Zentralchina. Das Raumfahrzeug war von der China Academy of Space Technology (CAST) entwickelt und gebaut worden. Es entspricht in seiner Aufgabenstellung und Funktionsweise dem US-Tracking and Data Relay Satellite System (TDRSS). Mit diesem System ist eine weltweite Kommunikation mit Raumfahrzeugen im Orbit möglich.

Weiterlesen: Chinas dritter Relay-Satellit im Orbit