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RD 0124 Triebwerk2011 ist ein wahrhaft rabenschwarzes Jahr für die russische Raumfahrt. Am 23. Dezember kam es beim Start einer Trägerrakete des Typ Sojus 2.1b schon wieder zu einer Fehlfunktion, die mit dem Absturz der Rakete und dem Verlust des Satelliten endete. Seit Dezember 2010 kam es damit zu insgesamt sechs Fehlschlägen, und man muss in der Raumfahrtgeschichte schon Jahrzehnte zurückgehen, um auf eine ähnliche schwarze Serie zu stoßen.

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Langer Marsch 3BAm 19. Dezember, um 17:41 Uhr mitteleuropäischer Zeit,  brachte eine Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 3B/E den nigerianischen Kommunikationssatelliten NigComSat 1R in einen geostationären Transferorbit. Die nigerianische Betreibergesellschaft NigComSat Ltd. hatte den Satelliten, der in China gebaut wurde, im Jahre 2009 bestellt. Der Start erfolgte vom Weltraumzentrium Xichang aus, das in der zentralchinesischen Provinz Sichuan liegt.

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Sojus 2.1b CR ArianespaceZum zweiten Mal startete am 17. Dezember vom europäischen Weltraumzentrum in Kourou eine Sojus 2.1b unter der Leitung von Arianespace. Die Mission begann um 3:03 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Vor Ort war es da erst 23:03 Uhr am 16. Dezember. An Bord befanden sich sechs Satelliten für Frankreich und Chile mit militärischen und zivilen Aufgabenstellungen.

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Start H2AAm 12. Dezember, um 2:21 Uhr mitteleuropäischer Zeit, brachte Japan den insgesamt siebten Aufklärungssatelliten der IGS-Reihe in den Orbit.  Der Start erfolgte von der Startanlage 1 des Yoshinobu-Startkomplexes an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima. Der Träger setzte den Satelliten rund zwanzig Minuten nach dem Verlassen der Startrampe auf einer polaren Umlaufbahn ab.

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Langer Marsch 2CChinas Satellitenstarts sind weiterhin dicht getaktet. Bei der bereits 16. Chinesischen Mission dieses Jahres gelangte YaoGan 13 am 29. November um 19:50 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit Hilfe einer Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 2C in eine polare Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom Taiyuan Raumfahrtzentrum in der nordchinesischen Provinz Shanxi.

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