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Start Panorama; Credit: Stephen Clark Spaceflightnow Wie um die Beendigung des Shuttle-Programms ad absurdum zu führen gelingen die Starts dieser letzten Missionen perfekt wie im Bilderbuch. Auf die Sekunde pünktlich zum seit Monaten vorgeplanten Termin verließ die Raumfähre Atlantis  um 20:20 Uhr mitteleuropäischer Zeit die Startanlage 39A des Kennedy Space Centers. Der Start war der – voraussichtich – drittletzte des Shuttle-Programms.

Weiterlesen: Letzter Flug für Atlantis?

Credit: Energia Am gestrigen Mittwoch (28. April) startete das russische Frachtraumschiff Progress M-05M zu einer dreitägigen Aufholjagd zur Internationalen Raumstation. Die Mission des Raumfahrzeugs begann an der Spitze einer Sojus-Trägerrakete um 19:15 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Das Raumfahrzeug trat seine Reise vom historischen Startplatz 1 in Baikonur an, dem selben, auf dem auch vor fast 50 Jahren Juri Gagarins Flug in den Orbit begann, der den Beginn der bemannten Raumfahrt einläutete.

Weiterlesen: Frachtschiff auf dem Weg zur ISS

Parus: Credit: Mark Wade Seit der Jahrtausendwende wird immer wieder behauptet, dass die Bestände Russlands an Kosmos M-Raketen langsam zur Neige gehen, die Produktion seit langem eingestellt ist und keine Starts mehr mit diesem Träger durchgeführt werden. Und Jahr für Jahr finden weitere Starts mit der Kosmos M statt, offensichtlich sind die Lagerstände zumindest anfangs recht beträchtlich gewesen. Zurzeit wird behauptet, dass auch im kommenden Jahr mindestens ein Start mit diesem Typ durchgeführt wird, und dann alle vorhandenen Exemplare verbraucht sind. Allerdings haben wir Meldungen dieser Art schon öfters gehört.
Weiterlesen: Kosmos M unermüdlich

Start; Credit: Chrunitschew Gestern Mittag (24.4.) hob pünktlich zum vorgesehenen Starttermin um 13:19 Uhr mitteleuropäischer Zeit eine Trägerrakete des Typs Proton-M/Breeze M vom Startplatz 200/39 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten SES 1 für SES World Skies in den Weltraum zu transportieren. Es war dies einer der relativ seltenen Tagstarts eines Kommunikationssatelliten und bei dem klarem Wetter und dem wolkenlosem Himmel an diesem Tag ein besonderes Schauspiel.

Weiterlesen: Proton bringt SES 1 in den Orbit

1OTV 1; Credit: Boeing Das Ding sieht aus, als hätte der Shuttle auf seine alten Tage noch Nachwuchs bekommen. Die NASA, der es einmal gehört hat, nannte es X-37A. Die US-Luftwaffe, der derzeitige Besitzer, bezeichnete es zunächst als X-37B, später nur noch als OTV-1, als „Orbital Test Vehikel 1“. Für die Raumfahrtfreaks weltweit ist es der „Baby-Orbiter“ oder auch „Space-Shuttle Junior“.

Weiterlesen: Mini-Shuttle im Orbit

Sojus U Filefoto; Credit: MilRu Am 16. April, exakt um 17:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit starteten die russischen Streitkräfte einen militärischen Aufklärungssatelliten der Kobalt-M Serie in einen niedrigen Erdorbit mit einer Inklination von 67,1 Grad. Kobalt-Satelliten (häufig auch als Yantar-4K2M bezeichnet) sind klassische Foto-Aufklärer, die Bilder auf herkömmlichem belichtetem Filmmaterial machen.  Dieses Prinzip wurde bereits in den frühen sechziger Jahren angewendet. Kurz nach dem Start erhielt das Raumfahrzeug die Bezeichnung Kosmos 2462.
Weiterlesen: Kobalt im Weltraum

GLSV Mk; Credit: ISRO Der Erstflug einer neuen Version von Indiens schwerstem Satellitenträger ist gescheitert. Die Rakete trägt die Typenbezeichnung GSLV Mark II, die Basisversion, wird als GSLV Mark I bezeichnet. Bei diesem Flug sollte eine in Indien entwickelte kryogene Oberstufe ihren ersten Einsatz erleben. Offensichtlich jedoch zündete entweder das neu entwickelte Triebwerk nicht oder die Steuertriebwerke der dritten Stufe nahmen ihren Betrieb nicht auf (was automatisch auch den Betrieb des Drittstufen-Haupttriebwerkes unterbindet).

Weiterlesen: Erstflug der GSLV Mark II scheitert

Cryosat Separation; Credit: ESA Europas erster Erdbeobachtungssatellit, der dem Studium der polaren Eiskappen gewidmet ist, wurde gestern nachmittag erfolgreich vom Weltraumbahnhof Baikonur aus gestartet. CryoSat-2, so der Name des Raumfahrzeugs, verließ den Startsilo um 15.57 Uhr mitteleuropäischer Zeit an der Spitze Dnepr Rakete. Der Träger war vom internationalen Startservice-Anbieter Kosmotras organisiert worden. Die Bestätigung, dass CryoSat-2 von der Dnepr freigegeben wurde kam 17 Minuten nach dem Abheben von der Bodenstation Malindi in Kenia.

Weiterlesen: Cryosat 2 gestartet

Discovery Start; Credit: Ben Cooper Im amerikanischen Shuttle-Programm klappt alles wie am Schnürchen. Schade nur, dass es bald vorbei ist. Am Montag, dem 5. April, um 12:21 Uhr mitteleuropäischer Zeit startete die US-Raumfähre Discovery beim ersten Startversuch exakt zum seit Monaten vorgesehenen Zeitpunkt zur Internationalen Raumstation. In Florida war es zum Startzeitpunkt 6:21 Uhr, was dort um diese Jahreszeit bedeutet, dass der Start im ersten Morgengrauen erfolgte.

Weiterlesen: Right on time