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Start; Credit: ArianespaceAm 4. August, um 22:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit führte Arianespace die dritte Mission des Jahres 2010 durch und brachte dabei zwei Kommunikationssatelliten in den Orbit. Anlässlich dieses Starts gab das Unternehmen darüber hinaus den Abschluss zweier weiterer Startaufträge bekannt. Damit unterstrich Arianespace seine führende Rolle auf dem Gebiet kommerzieller Startdienstleistungen.

Weiterlesen: Arianespace Flug 196 erfolgreich

Start; Credit: China NewsAm 31. Juli 2010 hob vom Startgelände Xichang, in der südchinesischen Provinz Sichuan, eine Trägerrakete des Typs Long March 3A mit einem weiteren Raumfahrzeug für das chinesische Satellitennavigationssystem Compass ab. Der Start erfolgte um 23:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit, vor Ort war es da schon 5:30 Uhr morgens am 1. August.

Weiterlesen: China startet fünften Navigationssatelliten

Cartosat2b01; Credit: ISROAm 12. Juli 2010 startete eine Trägerrakete des Typs PSLV (Polar Satellite Launch Vehicle) und brachte fünf Satelliten in sonnensynchrone Umlaufbahnen um die Erde. Der rund 230 Tonnen schwere und fast 45 Meter hohe Träger hob um 05:52 Uhr mitteleuropäischer Zeit (09:22 Uhr indischer Ortszeit) von der Startrampe 1 des Satish Dhawan Space Center ab. Es war dies die insgesamt 17. PSLV-Mission, und der 15 vollständig erfolgreiche Flug dieses Typs. Der Erstflug im Jahre 1993 endete als Fehlschlag, 1997 gab es einen Teilerfolg, als die vierte PSLV den Erdbeobachtungssatelliten IRS-1D auf einer zu niedrigen Umlaufbahn ablieferte.

Weiterlesen: 12. Juli 2010 – Fünf auf einen Streich

Echostar 15-Poster Credit: EchostarAm 10. Juli 2010 hob pünktlich um 20:40 Uhr mitteleuropäischer Zeit eine russische Trägerrakete des Typs Proton M Breeze M vom Startplatz 200/39 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten Echostar 15 in eine geostationäre Transferbahn zu befördern. Besitzer des Satelliten ist die Echostar Communications Corporation in Englewood, Colorado.

Weiterlesen: Echostar 15 startet mit Proton-M

Am Abend des 22. Juni 2010 brachte bei einem der seltenen israelischen Orbitalstarts eine Shavit 2-Rakete den militärischen Aufklärungssatelliten Ofeq 9 in den Weltraum. Die Mission begann auf der Luftwaffenbasis Palmachim nahe bei Tel Aviv und führte von dort aus in westliche Richtung - entgegen der Erdrotation - auf das Mittelmeer hinaus. Diese ungewöhnliche Flugbahn - normale Starts erfolgen in eher östlicher Hauptrichtung - wurde gewählt, damit das Projektil nicht über das Gebiet der mit Israel verfeindeten arabischen Nachbarstaaten fliegen musste. Für den Träger bedeutet eine solche Bahn einen erheblich erhöhten Geschwindigkeitsbedarf, um einen Erdorbit zu erreichen. Ofeq 9 bewegt sich nun auf einer retrograden, das heißt hinsichtlich der Drehrichtung der Erde gegenläufigen, Bahn um die Erde.

Weiterlesen: Shavit bringt Ofeq in den Orbit

Dnepr wird im Silo versenkt; Credit: KosmotrasDer von Astrium entwickelte und gebaute Radarsatellit TanDEM-X ist heute erfolgreich ins All gestartet. Um 4.14 Uhr mitteleuropäischer Zeit (8.14 Uhr Ortszeit) hob der mehr als 1,3 Tonnen schwere und fünf Meter lange Satellit an Bord einer russischen Dnjepr-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. Rund zehn Minuten nach dem Lift-Off trennte sich das Raumfahrzeug erfolgreich von der Raketenoberstufe. Um 04.45 Uhr gab es einen ersten Kontakt mit der Bodenstation Troll in der Antarktis.

Weiterlesen: TanDEM-X im Orbit

Endmontage von Träger und Sojus; Credit: EnergiaBeim dritten Start innerhalb von nur 14 Stunden hob am 15. Juni 2010 planmäßig um 23:35 Uhr mitteleuropäischer Zeit eine Trägerrakete des Typs Sojus FG mit dem bemannten Raumschiff Sojus-TMA 19 von der Startrampe 1 in Baikonur ab. An Bord befanden sich Fjodor Jurtschichin, Shannon Walker und Douglas Wheelock, die ihre Reise zur Internationalen Raumstation antraten. Sie sind die Mitglieder der Expedition 25. Der Start war ein Jubiläum: Es war die 100. Mission im Rahmen des ISS-Programms.

Weiterlesen: Sojus TMA 19 erreicht die ISS

Satelliten werden vorbereitet; Credit: SSCEine modifizierte Interkontinentalrakete der russischen Streitkräfte startete am Dienstag von Südrussland aus mit zwei schwedischen und einem französischen Satelliten in eine Erdumlaufbahn. Bei den Nutzlasten handelt es sich um das französische Sonnenobservatorium Picard und die schwedische Mission Prisma, die aus den beiden Satelliten Mango und Tango besteht. Bei letzterer handelt es sich um ein Technologieexperiment, bei dem Formationsflüge und Rendezvous-Techniken zwischen Satelliten erprobt werden. Die gut 33 Meter lange Rakete startete vom russischen Raumfahrtgelände Yasny, das sich nahe der Nähe der Grenze zu Kasachstan befindet und nur selten genutzt wird.

Weiterlesen: Picard im Orbit