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H-2A 202; Credit: JAXAEine H-2A Rakete brachte am 11. September die erste Einheit eines japanischen Navigationssatelliten-Ergänzungssystems mit der Bezeichnung QZSS (Quasi-Zenith Satellite System) in den Orbit. Mit Raumfahrzeugen dieses Typs wird es möglich sein, Versorgungslücken herkömmlicher Navigationssysteme auszuschalten. In Japan werden die Unzulänglichkeiten des Standard-GPS-Betriebs als besonders störend empfunden. Das liegt daran, dass Straßenschluchten in Großstädten und enge Täler in Gebirgsregionen nur unzureichend von normalen Navigationssatelliten erreicht werden. Insbesondere eine räumlich Positionsbestimmung, für die man die Signale von mindestens vier GPS-Satelliten gleichzeitig benötigt, ist dort häufig nicht möglich. Gebäude und Berge können die Signale von Raumfahrzeugen, die nur knapp über dem Horizont stehen, blockieren.

Weiterlesen: Neuer Navigationssatellit zeigt Japanern den Weg

SBSS Start; Credit: Orbital SciencesAm 26. September brachte die US-Luftwaffe den ersten Satelliten des "Space-Based Space Surveillance Systems" (kurz: SBSS) in eine Erdumlaufbahn. Das System dient der  Auffindung und Überwachung künstlicher Orbit-Objekte in Erdumlaufbahnen. Ursprünglich hätte das Raumfahrzeug bereits Ende 2007 in den Orbit gebracht werden sollen. Nach technischen Problemen mit dem Raumfahrzeug und dem Träger wurde er aber erst jetzt an der Spitze einer Minotaur 4 vom Startplatz SLC-8 der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien aus in den Weltraum befördert.

Weiterlesen: Satellit überwacht Weltraumschrott

Transfer zur Rampe 2; Credit: EnergiaHeute Mittag ist ein Russischer Raumfrachter von Baikonur aus zur Internationalen Raumstation gestartet. Er soll diese am Sonntag erreichen. Der Start war schon für Mittwoch geplant gewesen, musste jedoch aufgrund starker Höhenwinde verschoben werden. Zulässig sind für die Sojus U Windgeschwindigkeiten bis 55 Kilometern pro Stunde. Diese Grenze wurde aber am Mittwoch überschritten.

Weiterlesen: ISS erhält Nachschub

Credit: ReshetnevAm frühen Morgen des 8. September brachte eine Trägerrakete des Typs Rokot Breeze-KM vom russischen Kosmodrom Plesezk aus drei institutionelle russische Satelliten in einen nahezu polaren Orbit. Bei den Raumfahrzeugen handelt es sich um die zweite Einheit eines Datenrelay-Satelliten der Gonets-M Serie, sowie um zwei Raumfahrzeuge des Strela-Systems, in dem eine „militarisierte“ Version der Gonets-Satelliten verwendet wird.

Weiterlesen: Drei für Rokot

Credit: ChinaNewsIn der chinesischen Raumfahrt bahnt sich ein Rekordjahr an. Beim bereits achten Start dieses Jahres wurde am 4. September 2010 der Kommunikationssatellit SinoSat 6 in den Orbit gebracht. Der Start erfolgte mit einer Trägerrakete des Typs Long March 3B vom Weltraumbahnhof  Xichang. Diese Basis liegt in der südwestchinesischen Provinz Sichuan. Der Zeitpunkt des Starts war um 18:14 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

Weiterlesen: SinoSat 6 gestartet

AEHF 1; Credit: Lockheed MartinEine Trägerrakete des Typs Atlas V brachte am 14. August 2010 das erste Raumfahrzeug einer neuen Reihe militärischer Kommunikationssatelliten ins All. Der Start mit der als AEHF 1 (für: Advanced Extremely High Frequency Satellite 1) bezeichneten Einheit erfolgte um 13:07 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Startort war die Startanlage 41 der Cape Canaveral Luftwaffenbasis in Florida.

Weiterlesen: Ultrahochfrequenter Start

Start Yaogan 10; Credit: ChinanewsAm 10. August um 00:49 Uhr mitteleuropäischer Zeit hob eine Trägerrakete des Typ Langer Marsch 4C vom Raumfahrtzentrum Taijuan ab. Ihre Nutzlast bestand aus dem militärischen Fernerkundungssatelliten Yaogan Weixing-10. Offiziell wird der militärische Charakter des Raumfahrzeugs allerdings verschwiegen. Das Raumfahrzeug bewegt sich auf einer polaren, sonnensynchronen Bahn in einer Höhe zwischen 607 und 622 km. Die Bahnneigung zum Äquator beträgt 97,8 Grad, ist also leicht rückläufig.

Weiterlesen: Chinesischer Militäraufklärer gestartet