Header

Raduga 1 - künstlerische Darstellung; Credit: Gunters Spacepage Zweiter Start von Baikonur innerhalb von nur zwei Tagen: Am 28. Februar, um 5:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit brachte eine Trägerrakete des Typs Proton K Block DM einen militärischen Kommunikationssatelliten des Typs Raduga in einen geostationären Transferorbit.

Der Start erfolgte von der Rampe 24 des Startkomplex 81 des Raumfahrtzentrums. Der Orbit, den der Träger sechseinhalb Stunden nach dem Start erreichte wies ein Perigäum von 220 Kilometern auf, und ein Apogäum von 35.600 Kilometern.

Weiterlesen: Raduga-Konstellation aufgefüllt

Unmittelbar vor dem Start; Credit: Roskosmos Eine Zenith 3 SLB brachte am Abend des 26. Februar vom russischen Raumflugzentrum Baikonur aus einen kanadischen Kommunikationssatelliten in einen geostationären Transferorbit. Die Rakete hob wie geplant um 19:30 mitteleuropäischer Zeit von der Rampe 45 des Kosmodroms ab. Es war dies die zweite Mission der landgestützten Variante der Zenith 3, die speziell für Einzelstarts mittelschwerer Kommunikationssatelliten ausgelegt ist.

Weiterlesen: Telstar 11N sicher im Orbit

Integration von OCO mit Träger; Credit: Robert Hargreaves, NASA Wahrscheinlich wurde der Orbital Sciences Taurus XL (Version 3110) ihre leptosome Startfrequenz zum Verhängnis. Bei einem Träger, der nur alle Jubeljahre einmal eingesetzt wird (der bislang letzte Flug erfolgte im Mai 2004), kann nun mal keine Routine im Handling erzielt werden.  Und so kam es beim erst fünften Start dieser bodengestützten Version der Pegasus zum zweiten Mal zum Scheitern der Mission.

Weiterlesen: Taurus versagt - Umweltsatellit verloren

Express AM 44 während des Tests; Credit: kosmonavtika Für die Proton könnte das - von der Anzahl der geplanten Starts her betrachtet - ein richtig gutes Jahr werden, wenn nicht wie in jedem der vergangenen drei Jahre wieder ein Fehlstart die Statistik und damit auch die Höhe der Versicherungsprämien versaut. Beim ersten Einsatz des Jahres, der gleichzeitig eine Reihe von Erstleistungen für diesen Träger mit sich brachte, klappte aber alles wie am Schnürchen und die schwere russische Rakete führte mit zwei Kommunikationssatelliten einen direkten Einschuss in die geostationäre Umlaufbahn durch. Dies ist eine Spezialität der Proton M Breeze M, die einen sehr komplexen, mehr als neun Stunden langen Flugverlauf mit vier großen Brennmanövern der Oberstufe erfordert.

Weiterlesen: Proton eröffnet das kommerzielle Raumfahrtjahr

Start vom Komplex 31; Credit: Energia Am 10. Februar, um 7:49 Uhr mitteleuropäischer Zeit startete vom russischen Raumfahrtzentrum Baikonur eine Trägerrakete des Typs Sojus U mit dem unbemannten Versorgungsraumschiff Progress M-66 zur Internationalen Raumstation. Für diese - und für weitere Missionen in der Zukunft - wurde der für viele Jahre stillgelegte Komplex 31 "wiederbelebt". Zuletzt war diese Anlage im Oktober 1992 (für den Start von Progress M-15  verwendet worden. Die zunehmend häufigeren Missionen zur Internationalen Raumstation machen die "Entmottung" dieser alten Sojus-Startanlage notwendig.
Weiterlesen: Progress M-66 erreicht ISS

September 2003: NOAA N Prime Unfall; Credit: Spaceflightnow Im September 2003 sah es noch nach einem Totalschaden aus. Im Satelliten-Integrationsraum bei Lockheed in Sunnivale war es zum Super-DAU gekommen, dem "Dümmsten aller Anzunehmenden Unfälle". Die Techniker hatten schlichtweg vergessen, ihren superteuren neuen Wettersatelliten NOAA-N Prime auf einem Drehtisch festzuschrauben, bevor sie an ihm arbeiten wollten. Ohne zu prüfen ob er gesichert ist, betätigten sie die Kippvorrichtung des Drehtisches, und "rumms" lag das Raumfahrzeug, teuer wie sein Gewicht in Platin und Edelsteinen, auf dem Zement des Hallenbodens. Die Gesamtkosten für den Satelliten kamen am ende auf 564 Millionen Dollar. Gut 150 Millionen Dollar davon zahlte nicht der Auftraggeber, sondern Lockheeds Montageversicherung.

Weiterlesen: Totalschaden wiederbelebt

Startbunker Tsyklon 3 in Plesetzk; Credit: Kosmonavtika Am 30. Januar startete Russland den Forschungssatelliten CORONAS-Foton mit einer Trägerrakete des Typs Tsyklon 3 erfolgreich in eine Erdumlaufbahn. Coronas-Foton ist der dritte Forschungssatellit der CORONAS-Reihe (CORONAS = Complex Orbital Observations Near-Earth of Activity of the Sun) die sich mit Auswirkungen physikalischer Ereignisse der Sonne auf die Erde und die Erdatmosphäre beschäftigen. Der erste Satellit, CORONAS-I wurde am 2. März 1994 gestartet, die zweite Einheit am 21. Juli 2001. CORONAS-Photon ist Teil eines internationalen Programms mit der Bezeichnung "Living with a Star".

Weiterlesen: Mit CORONAS Abschied von der Tsyklon 3

GOSAT-Logo; Credit: JAXA Am 23. Januar startete die japanische Raumfahrtbehörde den weltweit ersten Satelliten zur Beobachtung von Treibhausgasen.

Das Raumfahrzeug mit der Bezeichnung GOSAT (Greenhouse Gases Observing SAtellite) wurde 16 Minuten nach dem Verlassen der Startrampe erfolgreich von der Oberstufe der H-2A Rakete freigegeben.

GOSAT bekam nach dem Start den Namen "Ibuki", was auf Japanisch soviel bedeutet wie "Atem". Der Name war in einem landesweiten Wettbewerb ermittelt worden.
Weiterlesen: Japan kontrolliert Treibhausgase