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AsiaSat 5 Patch ILS Im Auftrag der International Launch Services (ILS) wurde heute Nacht der Kommunikationssatelliten AsiaSat 5 in einen geostationären Transferorbit befördert. Als Träger wurde eine Proton M Breeze M eingesetzt. Der Start erfolgte von der Anlage 39 des Weltraumbahnhofs Baikonur in Kasachstan. Die Rakete verließ die Rampe um 23:47 Uhr Moskauer Zeit am 11. August. Das entspricht 1:47 Uhr mitteleuropäischer Zeit am 12. August.

Weiterlesen: Raketentausch für AsiaSat 5

Modell Dubaisat; Credit: Gulfnews Russland brachte am 29. Juli mit einer konvertierten Interkontinentalrakete des Typs Dnepr sechs Kleinsatelliten aus mehreren Nationen erfolgreich in eine polare Umlaufbahn. Die Orbithöhe der Satelliten beträgt zwischen 630 und 680 Kilometer, die Bahnneigung zum Äquator 98 Grad. Die dreistufige Dnepr startete um 20:46 Uhr mitteleuropäischer Zeit (0:46 Uhr Ortszeit am 30. Juli) aus einem Silo des Kosmodroms Baikonur.

Weiterlesen: Dnepr startet sechs Kleinsatelliten

Progress M-67; Credit: Energia Am mittleren Nachmittag des 24. Juli startete vom russischen  Weltraumbahnhof Baikonur das unbemannte Fracht-Raumschiff Progress M-67 zur Internationalen Raumstation. Der Liftoff an Bord einer Trägerrakete des Typs Sojus U erfolgte um 12:56 Uhr mitteleuropäischer Zeit, das entspricht 16:56 Uhr Ortszeit. Für den Start wurde die historische Startrampe 1 eingesetzt, dieselbe von der auch Juri Gagarin zum ersten Orbitalflug eines Menschen aufbrach. Zum Abhebe-Zeitpunkt befand sich die Internationale Raumstation mit der angedockten Raumfähre Endeavour gerade 350 Kilometer über Sapporro in Japan.

Weiterlesen: Progress auf dem Weg zur ISS

Sterkh; Credit: Gunthers Space Page Von den Fachmedien kaum beachtet startete gestern morgen um 5:58 Uhr von Plesetzk aus eine Trägerrakete des Typs Kosmos 3M mit den Satelliten Parus 98 und Sterkh 1 in den Erdorbit. Der Träger lieferte die beiden Raumfahrzeuge, die zunächst noch miteinander verbunden blieben, auf einer fast polaren Inklination von 83 Grad ab. Das Perigäum wurde mit 957 Kilometern angegeben, das Apogäum mit genau 1000 Kilometern. Die beiden Orbitalvehikel trennten sich erst während der fünften Erdumkreisung voneinander.

Weiterlesen: Parus und Sterkh starten mit Kosmos 3M

Japanese Experiment Module Kibo; Credit: JAXA Seit die Raumfähre Endeavour am 16. Juli drei Minuten nach Mitternacht zur Internationalen Raumstation aufgebrochen ist, verläuft die Shuttle-Mission mit der Nummer STS 127  ruhig und fast problemfrei. Beim Start hatte es noch ein wenig Aufregung gegeben, denn es löste sich Schaumstoff in Mengen vom Tank wie schon lange nicht mehr. Einige der vereisten Teile schlugen in der "Kinngegend" des Orbiters auf und sprengten die Deckschicht einiger Hitzeschutzkacheln ab. Wie aber erste Analysen mit dem "Orbiter Boom Sensor System" bald nach Erreichen der Umlaufbahn zeigten, waren die Beschädigungen nicht wesentlich. Sie werden die Funktion des Schildes bei der Rückkehr der Raumfähre zur Erde nicht beeinträchtigen.

Weiterlesen: Endeavour vervollständigt Kibo

Liftoff; Credit: SpaceX Fast genau zum 40. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung wurde erneut eine Raumfahrt-Erstleistung erzielt. Zum ersten Mal wurde ein Satellit mit einer ausschließlich privat entwickelten Trägerrakete in den Orbit gebracht. Die Nutzlast bei diesem historischen Ereignis war der in Malaysia entwickelte und gebaute Erdbeobachtungssatellit RazakSAT. Er wurde um 5:35 Uhr mitteleuropäischer Zeit an Bord einer SpaceX Falcon 1 in den Weltraum transportiert.

Weiterlesen: Ein großer Schritt für SpaceX

Credit: Spaceflightnow Es ist wirklich wie verhext. Den ganzen Tag über herrscht bestes Startwetter, aber die NASA versucht  immer genau dann die Raumfähre Endeavour in den Orbit zu hieven, wenn abends mit schöner Regelmäßigkeit über Cocoa Beach die Gewitter aufziehen. Floridas Osten im Juli, das ist Amerikas Gewitterhochburg. "Thunderstorm County". Aber natürlich sind die Projektverantwortlichen keineswegs übergeschnappt, wenn sie den Start trotzdem immer für die frühen Abendstunden ansetzen.

Weiterlesen: Fünf sind nicht genug

Gonets M; Credit: Gunthers Spacepage Eine russische Trägerrakete des Typs Rokot hat gestern früh drei Satelliten eines von offizieller Seite nicht näher spezifizierten Typs in den Orbit gebracht. Wie üblich bei militärischen Starts in Russland herrscht über den Einsatzzweck der Raumfahrzeuge Stillschweigen. Die russischen Militärbehörden bezeichneten die Satelliten als Kosmos 2451, 2452 und 2453. Westliche und russische Internet-Medien vermuten durchwegs, dass es sich um Frühwarnsatelliten des Typs Oko handelt. Dies ist jedoch unmöglich.

Weiterlesen: Rokot und die Geheimsatelliten

Terrestar-Nutzlastverkleidung Neue Rekordleistung für die Ariane 5. Bei ihrem insgesamt 45. Start brachte sie am Nachmittag des 1. Juli den bislang weltweit schwersten Telekommunikationssatelliten in den Orbit. Terre-Star-1, so der Name des Raumfahrzeugs, wies ein Startgewicht von 6.910 Kilogramm auf. 26 Minuten nach dem Liftoff entließ die europäische Trägerrakete den Satelliten auf dem geplanten geostationären Transferorbit in die Selbständigkeit.

Weiterlesen: Schwergewicht im Orbit