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1Missionsposter; Credit: NASASpaceflightcom Heute in den frühen Morgenstunden brachte eine Trägerrakete vom Typ Proton M Breeze M den US-Nachrichtensateliten DirecTV 12 in einen geostationären Transferorbit. Die Rakete hob pünktlich um 1:22 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der Startrampe 39 des russischen Raumfahrtzentrums Baikonur ab. Neun Stunden später gabe die Breeze M-Oberstufe das kommerzielle Raumfahrzeug in der vorgesehenen Umlaufbahn frei.

Weiterlesen: DirecTV 12 im Orbit

Missions-Patch; Credit: Roskosmos Seit dem 1. Dezember ist viel Patz an Bord der Internationalen Raumstation, denn seit diesem Datum ist sie nur mit zwei Personen besetzt: dem amerikanischen Astronauten Jeffrey Williams und seinem russischen Kollegen Maxim Surajew.  Der russische Kosmonaut Roman Romanenko und sein Kollege Frank de Winne von der ESA hatten an diesem Tag den Außenposten mit Sojus TMA-15 verlassen. Einige Tage zuvor war bereits Nicole Stott ausgezogen, die mit der Crew der Raumfähre Atlantis zur Erde zurückgekehrt war. Doch nun bekommen die beiden einsamen Raumfahrer wieder Gesellschaft...

Weiterlesen: Dann waren es wieder fünf

Helios_2B_cover komprimiert; Credit: Arianespace Der letzte Träger des Typs Ariane 5 GS brachte am 18. Dezember den französischen Militärsatelliten Helios 2B in den Orbit. Die „GS“ war der Nachfolger der Ariane 5 G+, die ihrerseits die ursprüngliche Basisversion dieses europäischen Großträgers, die Ariane 5G ersetzt hatte. Sie ist mit den gleichen Feststoff-Boostern ausgerüstet wie die ECA-Variante der Ariane 5 ist aber mit einem Aestus-Oberstufenmotor ausgerüstet und wird in der Zentralstufe von einem Vulcain 1B Triebwerk angetrieben. Sie wird zukünftig von der Ariane 5 ES abgelöst, die mit einem Vulcain 2-Triebwerk angetrieben wird. Vulcain 1 wird nicht länger produziert.

Weiterlesen: Letzter Einsatz im Dienst von Helios

WISE; Credit: NASA Im Jahr der Astronomie 2009 war die schon unter normalen Umständen bedeutende Schnittmenge zwischen Raumfahrt und Astronomie ganz besonders groß. Fünf bedeutende weltraumgestützte Teleskope wurden in diesem Jahr in Umlaufbahnen um die Erde oder um die Sonne gebracht: Im Januar der russische Sonnenforschungssatellit Coronas-Foton,  im März die US-Sonde Kepler und im Mai die Europäischen Raumsonden Herschel und Planck. Ebenfalls im Mai fand eine Wartungsmission für das Hubble-Space Telescope durch die Astronauten der Raumfähre Atlantis statt. Und jetzt, zum Jahresende, stand eine weitere wichtige Astronomie-Mission auf der Rampe: WISE, der "Wide Field Infrared Survey Explorer" der NASA. Er beschloss am 11. Dezember den Reigen mit einem makellosen Start auf einer Delta 2 7320-10 von der Startrampe SLC 2 der Luftwaffenbasis Vandenberg.

Weiterlesen: Infrarote Bestandsaufnahme

Vorbereitung auf den Start; Credit: Federalreport Beim 350. Einsatz einer Proton-Trägerrakete wurden drei Satelliten des russischen Glonass-Navigationssatellitennetzes in den Orbit transportiert. Die Historie der  Proton geht zurück bis in die Mitte der 60iger Jahre, als diese Rakete als superschwerer Nuklearträger konzipiert war. In dieser Rolle wurde sie aber nie eingesetzt, stattdessen steht sie seit Jahrzehnten in vielen Varianten für Trägereinsätze zur Verfügung.

Weiterlesen: 3 neue russische Navigationssatelliten im Orbit

Start WGS 3; Credit: Pat Corkery, ULA Dreimal musste der Start des Wideband Global SATCOM 3 (WGS 3) verschoben werden, bis es endlich beim vierten Anlauf klappte. Zweimal waren ungünstige Wetterbedingungen schuld an der Verzögerung, weil ein Sturmtief über Florida zog, einmal gab es ein technisches Problem an einer Bodenanlage. Beim vierten Anlauf, in den frühen Morgenstunden des 6. Dezember klappte es schließlich und der Satellit konnte auf seiner Delta 4-Trägerrakete den Orbit ansteuern.

Weiterlesen: Breitband für die US-Streitkräfte

Intelsat 15 Entladung; Credit: Federalspace Am 30. November startete vom zentralasiatischen Startplatz Baikonur ein neues Raumfahrzeug zur Bereitstellung von Kommunikationsdienstleistungen für Russland und den Mittleren Osten. Als Träger wurde eine Zenith 3 SLB eingesetzt. Das ist die Version des Startdienstleister Sea Launch, die nicht von der Meeresplattform Odyssey aus gestartet wird, sondern von einer normalen, landgestützten Startbasis. Sechs Stunden nach dem Liftoff wurde das Raumfahrzeug von der Block DM-Oberstufe auf der vorgesehenen Transferbahn abgesetzt.

Weiterlesen: Zenith bringt Intelsat 15 in den Orbit