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Vollmond über Launchpad; Credit: NASA Zum vierten Mal in diesem Jahr hat sich ein Shuttle auf dem Weg zur Internationalen Raumstation gemacht. Am  frühen Samstagmorgen, fünf Minuten vor zwei Uhr früh mitteleuropäischer Zeit, verließ die Raumfähre Endeavour die Startrampe 39A. In Florida war es da noch sechs Stunden früher, nämlich der 14. November 19:55 Uhr.

Countdown und Start waren außergewöhnlich problemfrei verlaufen. Es gab keinerlei technische Schwierigkeiten im Vorfeld, das Wetter machte mit und es gab nur ein Mini-Problem, als bekannt wurde, dass die Checkout-Crew (die der Mannschaft in den Shuttle hilft und als letzte die Startanlage verlässt) vergessen hatte, die bewegliche Galley am so genannten Acess-Arm, dem Zugang zum Shuttle, zu sichern, so dass diese ein wenig hin und her schwang. Der Start selbst, einer der wenigen Nachtstarts seit der Columbia-Katastrophe, verlief danach komplett nach Plan.

Weiterlesen: Endeavour sorgt für Innenausbau

Präsident Mevedejev Kobalt M Träger Plesetzk 11 Oktober; Credit: KosmonautikaAm gestrigen Freitagnachmittag um 17:50 Uhr mitteleuropäischer Zeit brachten die russischen Streitkräfte Kosmos 2445 in einen niedrigen Erdorbit. Das Raumfahrzeug ist klassifiziert, sein Einsatzzweck wurde nicht angegeben. Jedoch handelt es sich - wie aus den Bahnparametern erkennbar ist - um einen Fotoaufklärungssatelliten der Kobalt M-Klasse. Dies ist ein verbessertes Modell der seit langem in Dienst befindlichen Yantar 4S2/Kobalt-Serie. Das Perigäum dieses bereits vierten Kobalt M weist eine Höhe von 183 Kilometern auf. Das Apogäum befindet sich in einer Höhe von 340 Kilometern, die Bahnneigung zum Äquator beträgt 67,2 Grad. 

Weiterlesen: Russland startet Aufklärungssatelliten

Astra-1M-Start; Credit: ILS Am 5. November wurde der Satellit Astra 1M an Bord einer Proton M Breeze M Trägerrakete in den geostationären Transferorbit transportiert. Der Start erfolgt um 21:44 Uhr mitteleuropäischer Zeit  in sehr dichtem Nebel, und die sechs Haupttriebwerke der Proton badeten das Startgelände in gespenstisches Licht. Gut zwei Minuten nach dem Liftoff war die erste Stufe ausgebrannt, die vier Triebwerke der zweiten Stufe zündeten und arbeiteten für dreieinhalb Minuten.  Danach übernahm das einzelne Drittstufentriebwerk der Proton für vier Minuten den Antrieb der Kombination. Während ihrer Brennphase wurde auch die Nutzlastverkleidung abgeworfen.

Weiterlesen: ASTRA 1M startet im Nebel

01-HIT Studenten schreiben Glueckwuensche auf ein Transparent; Credit: CN news Dritter Weltraumstart Chinas innerhalb weniger als zwei Wochen. Am 5. November um 0:05 Uhr mitteleuropäischer Zeit wurden mit Hilfe einer Long March 2D-Trägerrakete zwei Technologie-Satelliten von der Startrampe 2 des Raumfahrtzentrums Jiuquan in eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn in 800 Kilometern Höhe befördert.

Bei dem einen Raumfahrzeug handelt es sich um Shi Yan 3, einen Satelliten der vom Harbin Institute of Technology entwickelt und gebaut wurde. Dieses Raumfahrzeug gehört einer neuen Reihe an, die als "Satelliten für Neue Technologien"  (Jishu Shiyan) bezeichnet werden. Mit ihrer Hilfe sollen technische Neuerungen und Produkte im Weltraum erprobt werden.

Weiterlesen: China erhöht die Schlagzahl

Transport zum Launchpad; Credit: CNSPhoto Mit Chinas Hilfe ist Venezuelas Nationalheld Simon Bolivar sogar noch in den Weltraum gekommen. Nach ihm haben die Venezolaner nämlich ihren ersten Kommunikationssatelliten inoffiziell benannt. Es gibt allerdings auch eine international gültige Bezeichnung für das Raumfahrzeug, und die lautet - weit weniger revolutionär - VENESAT-1. Am 29. Oktober um 18:53 Uhr mitteleuropäischer Zeit trat er an Bord einer Long March 3B (CZ-3B) Trägerrakete vom chinesischen Xichang Satellitenstartzentrum seine Reise in den geostationären Orbit an.

Weiterlesen: Nationalheld in der Umlaufbahn

Credit: William Hartenstein Exakt um 4:28:25 Uhr mitteleuropäischer Zeit hob von der Startanlage SLC-2W der Vandenberg Luftwaffenbasis in Kalifornien eine Trägerrakete des Typs Delta 2 ab, und trat ihren Weg in den Orbit an. Unter der Nutzlastverkleidung des Trägers befand sich der italienische Erdbeobachtungssatellit COSMO-Skymed 3, kurz: Cosmo 3. Von derselben Startanlage aus waren bereits Cosmo-1 am 8. Juli 2007 und Cosmo-2 am 8. Dezember 2007 in den Weltraum geschickt worden.

Das Startfenster für COSMO 3 war denkbar kurz. Nachdem die beiden Schwestersatelliten bereits im Weltraum sind, war ein Timing bis auf die Zehntelsekunde notwendig, um COSMO 3 in die Konstellation einzufügen.

Weiterlesen: COSMO 3 beobachtet für Italien

Start; Credit: Xinhua Super-geheimer Satellitenstart in China. Mit einer Vorankündigung von nur 24 Stunden brachten China am frühen Samstagmorgen zwei wahrscheinlich militärische Aufklärungssatelliten in den Orbit. Der Start erfolgte von der neu erbauten Rampe 2 des Taiyuan-Startzentrums im Nordosten des Landes.

Die beiden Raumfahrzeuge wurden an Bord einer Long March 4B um 3:15 Uhr mitteleuropäischer Zeit in den Orbit transportiert. Taiyuan wird traditionell hauptsächlich für Starts in Polare Umlaufbahnen eingesetzt.

Weiterlesen: China startet zwei geheime Satelliten

Chandraayan - Artists Impression; Credit: SpaceCom Großer Erfolg für die aufstrebende Raumfahrtnation Indien. Am frühen Morgen des 22. Oktober 2008 startete eine Trägerrakete des Typs PSLV vom Satish Dhawan Space Center auf der Halbinsel Sriharikota an Indiens Südostküste und brachte die Mondsonde Chandrayaan 1 in eine Umlaufbahn um die Erde. Chandraayan - der Name bedeutet in Sanskrit "Mondschiff" -  ist mit Instrumenten aus Indien, Europa und den USA bestückt.

Der Träger hob um 2:52 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der neu errichteten Rampe 2 des Startzentrums ab.  Die Rakete ist eine verbesserte Version der PSLV. Sie setzt jetzt stärkere Feststoffbooster ein, die statt der bisher neun Tonnen Treibstoff pro Antriebseinheit jetzt 12 Tonnen Treibstoff enthalten. Diese neue Version wird als PSLV-C11 bezeichnet.
Weiterlesen: Chandrayaan auf dem Weg zum Mond

Pano1, Credit: Spaceflightnow, Chris Miller Am 19. Oktober startete an Bord einer Orbital Sciences Pegasus XL der Interstellar Boundary Explorer der NASA, kurz IBEX, in einen hochexzentrischen Erdorbit. Es war dies der 40. Einsatz der geflügelten Pegasus, dem derzeit kleinsten einsatzbereiten westlichen Raumfahrtträger.  Die Pegasus wird von einem Trägerflugzeug, einer modifizerten Lockheed Tristar, auf eine Einsatzhöhe von etwa 12.000 Metern gebracht, dann abgeworfen und in der Luft gestartet. Nach der Zündung fliegt sie zunächst ein aerodynamisches Profil und ist dabei eher ein raketenbetriebenes Flugzeug bevor sie nach dem Verlassen der dichteren Luftschichten in eine ballistischen Flugbahn und schließlich in den Orbitalmodus übergeht.

Weiterlesen: IBEX auf steiler Bahn