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Liftoff; Credit: Chinanews Eine dreistufige Trägerrakete des Typs "Langer Marsch 4C"(CZ-4C) brachte am 27. Mai um 5:02 Uhr mitteleuropäischer Zeit den Wettersatelliten Feng Yun 3A (FY-3) in den Orbit. Der Start erfolgte vom Raumfahrtzentrum Taiyuan in der nordchinesischen Provinz Shanxi. 27 Minuten nach dem Verlassen der Startrampe wurde der Satellit in einer sonnensynchronen Kreisbahn in einer Höhe von 836 Kilometern freigegeben.

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Rokot-Start; Credit: milru Russland startete am Freitag vier Satelliten an Bord einer Rokot-Trägerrakete vom nördlichen Raumflughafen Plesetzk. Die 28 Meter hohe Trägerrakete verließ die Startanlage in Plesetzk um 17:20 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Die Breeze-KM-Oberstufe der modifizierten ehemaligen Interkontinentalrakete lieferte ihre vier "Passagiere" nach knapp zwei Stunden in einem annähernd kreisförmigen Orbit in 1.450 Kilometern Höhe ab.

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Aufrichten der Rakete auf der Odyssey Plattform; Credit: Sea Launch Die beiden Startschiffe des Sea Launch Konsortiums, die "Odyssey" Meeresplattform und die "Sea Launch Commander", das "mobile" Kontrollzentrum für den Abschuss der Trägerrakete, erreichten vor gut vier Tagen die Startstelle im Zentralpazifik bei 154 Grad westlicher Länge, fast genau auf dem Äquator. Dieser eher fiktive "Ort" liegt südlich der Hawaii-Inseln. Gleich nach Ankunft flutete die Besatzung die vier Sockelbeine der Odyssey und brachten die Plattform damit auf "Starttiefe". Eine Maßnahme, die notwendig ist, damit die Plattform ruhig in der See liegt und nicht schwankt.

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Progress M-64 Startvorbereitung; Credit: Energia Pünktlich auf die Sekunde genau zum bereits vor vielen Monaten geplanten Zeitpunkt machte sich gestern Nacht um 22:22 Uhr mitteleuropäische Zeit der russische Raumfrachter Progress M-64 auf den Weg zur Internationalen Raumstation.  Startort war wie üblich das Raumfahrtzentrum Baikonur in Kasachstan. Als Trägerrakete kam die bewährte Sojus U zum Einsatz.

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Transport zum Launch Pad; Credit: Energia Land Launch, die neu gegründete zweite Sparte des Sea Launch Konsortiums erlebte am letzten Montag einen im wahrsten Sinne des Wortes "fliegenden Start" mit dem erfolgreichen Erstflug der Zenith 3 SLB von der brandneuen Startanlage 45 in Baikonur.

Der Liftoff der über sechzig Meter hohen Rakete erfolgte exakt um 7:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit bei wolkenlosem Himmel. An Bord des Trägers befand sich der israelische Kommunikationssatellit AMOS 3. Den gut 1.300 Kilogramm schweren Satelliten brachte die Zenith direkt in einen geostationären Orbit, eine Aufgabe die eine ungewöhnlich lange Startphase von knapp siebeneinhalb Stunden Dauer erforderte.

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Cartosat 2A und Kleinsatelliten; Credit: ISRO Eine indische Trägerrakete des Typs PSLV brachte am frühen Montagmorgen zehn Satelliten in eine Umlaufbahn hoher Inklination. 14 Minuten nach dem Verlassen der Startrampe am Satish Dhawan Raumfahrtzentrum auf der Insel Shriharikota an der indischen Ostküste begann die vierte Stufe der Trägerrakete die Nutzlasten aus sechs verschiedenen Ländern eine nach der anderen freizugeben.

Das 43 Meter hohe Polar Satellite Launch Vehicle, kurz PSLV, hatte um 5:23 Uhr mitteleuropäischer Zeit abgehoben und danach eine südlichen Flugbahn über den Indischen Ozean eingeschlagen.

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Giove B auf dem Montagetisch; Credit: ESA Europas Navigationssatellitensystem Galileo kam gestern seiner Verwirklichung einen bedeutenden Schritt näher. Bei der 21. Sojus-Mission unter der Ägide von Starsem, dem Vermarktungsunternehmen für die kommerziellen Einsätze der Sojus, wurde heute früh um 0:16 Uhr mitteleuropäischer Zeit der Galileo-Vorseriensatellit Giove B mit einer Sojus FG Fregat in eine mittelhohe Erdumlaufbahn befördert. Das Akronym "Giove" steht für Galileo In-Orbit Validation Element.

Weiterlesen: Galileo dem Einsatz näher dank Giove B

Long March 3C; Credit: Chinanews Gestern um 17:35 Uhr mitteleuropäischer Zeit startete China sein erstes Raumfahrzeug des Jahres 2008. Relativ spät, da doch heuer ein Rekordjahr mit möglicherweise bis zu 15 Starts erwartet wird. Im letzten Jahr führte China 10 Weltraumstarts durch.

Bei dem gestern in den Orbit transportierten Satelliten handelt es sich um Chinas ersten Datenrelais-Satelliten. Seine Aufgabe wird es sein, die ständig größer werdende chinesische Satellitenflotte zu verlinken und vor allem Chinas bemanntes Raumfahrtprogramm zu unterstützen. In beiden Funktionen entspricht er dem amerikanischen TDRSS-System, mit dem es beispielsweise möglich ist, Shuttle-Flüge ohne Unterbrechung bei ihrem Weg um die Erde zu überwachen.

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StarOne C2 wird auf Sylda gesetzt; Credit: Arianespace Beim zweiten Start im - geplanten (die Realität sieht häufig anders aus) -  Rekordjahr 2008 für Arianespace brachte am Freitagabend eine Ariane 5 ECA einen brasilianischen und einen vietnamesischen Kommunikationssatelliten in einen geostationären Transferorbit.

Der europäische Schwerlastträger verließ die Startrampe am Weltraumbahnhof Kourou exakt in dem Moment des Öffnens des Startfensters: um 0:17 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Innerhalb von 24 Minuten steuerte die Rakete die hochelliptische Übergangsbahn an. Der niedrigste Bahnpunkt dieses Orbits betrug 250 Kilometer, der höchste 35.600 Kilometer und die Bahnneigung zum Äquator betrug zwei Grad.

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