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Die Ringe des Saturn; Credit: NASA / Cassini Wie schon erwähnt wurde Platz zwei wurde beim SF-Wettbewerb von VFR, DLR und Astrium zweimal vergeben. Beide Stories erreichten exakt die gleiche Punktzahl.

Nach Bernd Holzhauers "Satellitenservice" jetzt also Karoline Lukascheks Story über Piraten im Ringsystem des Saturn. Die Geschichte ist dramatisch, spannend und sehr lebendig geschrieben. Sie hat eine überraschende Pointe und landete bei allen Juroren ganz weit vorne. Wir schreiben das Jahr 2100. Und auf uns kommen ganz besondere soziale Probleme zu...

Weiterlesen: Sciencefiction-Wettbewerb Platz 2 Nr. 2

Atomic Rocket; Archiv Eugen Reichl Platz zwei wurde beim SF-Wettbewerb von VFR, DLR und Astrium zweimal vergeben. Beide Stories erreichten exakt die gleiche Punktzahl.

Und beide Erzählungen sind wirklich unterhaltsam zu lesen und mit originellen Einfällen gespickt. Beginnen wir mit Bernd Holzhauers Geschichte über einen Berufszweig, den man sich für das Ende des 21. Jahrhunderts durchaus vorstellen könnte. Dabei handelt es sich nicht um einen langweiligen Bürojob, wie Sie gleich sehen werden. Informieren Sie sich jetzt über die wirtschaftlichen Möglichkeiten - und die damit verbundenen Gefahren - eines "Fischzugs" in der Region zwischen Erde und Mond.

Weiterlesen: Sciencefiction-Wettbewerb Platz 2 Nr.1

Robotlogo; Credit: ReichlKurz, lakonisch, knackig. Das ist Andrea Herlbauers Geschichte einer Begegnung an der sich die Jury ganz besonders erfreut hat. Für den Fall, dass Sie die Abenteuer von "Wall-E" im Kino gesehen haben, mag Ihnen die Story vielleicht irgendwo bekannt vorkommen.  Tatsächlich entstand "die Begegnung" aber schon, bevor der Film bei uns lief.

Und es ist auch keine Geschichte im klassischen Sinn, sondern mehr ein Dialog. Ein Dialog zweier….also, zweier…hmm...

                                               Am Besten sehen Sie einfach selbst.

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Lichtblitz; Credit: Kenna Dicht gewebt, spannend und stilsicher erzählt ist die Story von Sinco Venethos, einem unserer österreichischen Teilnehmer. Wäre nicht beim Leser im Mittelteil eine gewisse Ratlosigkeit entstanden, die Geschichte wäre ganz vorne gelandet. Ein klein wenig mehr "Auflösung" hätten wir uns schon gewünscht, andererseits: Bei kaum einer anderen Geschichte konnten wir so schön spekulieren. Und das hat ja auch seinen Reiz.
Weiterlesen: SF Kurzgeschichten-Wettbewerb Platz 4

 Während eines harmlosen Flirts im Linienraumschiff zum Mars erfährt der Leser einiges über die "Realität" des Jahres 2100. Der Erzähler glaubt, die Dinge zu durchschauen, die sich um ihn abspielen. Am Ende stellt er aber fest, dass auch er an der Nase herumgeführt worden ist.

Diese Geschichte wurde von der Jury ein wenig kontrovers diskutiert und erhielt relativ weit auseinander liegende Bewertungen. Sie ist nicht übermäßig stilsicher, verfügt aber als einer der wenigen Beiträge über eine Metaebene, die sich erst am Schluss erschließt.

In der Einführung zur Geschichte schreibt der Autor Wolfgang Vogt: Die Technik wird sich ändern, nicht aber der Mensch. Er mag neue Welten erobern und doch die gleichen Eitelkeiten besitzen wie die Menschen der Steinzeit…

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Die Weltraum-Arche; Credit: Mecha Anime Stilistisch nicht ganz lupenrein, und mit der technischen Machbarkeit und Plausibilität holpert es ein wenig (warum braucht das Raumschiff Solargeneratoren wenn es ohnehin schon mit einem Atomreaktor ausgerüstet ist) aber enorm spannend. Marco Ansing vereint in seiner Story viele Elemente klassischer SF-Kurzgeschichten: Das Raumschiff mit seiner Besatzung im Kälteschlaf und dem recht selbständigen Bordcomputer erinnern ein wenig an "2001", das häufig verwendet Sujet der Weltraumarche wird angesprochen, eine Prise Sozialkritik, ein wenig Weltuntergangsstimmung, dazu geheimnisvolle und unerklärliche Ereignisse und fertig ist ein spannender Cocktail.

Weiterlesen: SF-Kurzgeschichten-Wettbewerb: Platz 7

 

Raumstation MIR; Credit: DLR Gegensätze ziehen sich an. Der Meinung war auch die Jury des Science Fiction Kurzgeschichten Wettbewerbs. Wie bei der auf Platz 9 gesetzten Erzählung von Bernd Holzhauer trägt sich auch Sebastian Mushacks Story auf einer Raumstation zu. Doch der Kontext ist ein ganz anderer…

 

Gefallen hat der Jury hier weniger der nicht immer ganz saubere Stil, sondern die Beschränkung auf einen einzigen Gedanken. Während die allermeisten Autoren die vorgegebene Höchstzahl an Zeichen bis zur Neige ausschöpften und bestrebt waren, möglichst viele Ideen in den vorgegebenen Maximalrahmen zu pressen, begnügte sich Sebastian Mushack mit einem Drittel.

Zur Story: War in der Geschichte davor noch die "Schöne neue Welt" in hellen Farben gemalt, haben wir hier ein düsteres Bild von Niedergang und Rückzug vor Augen. Die Menschen interessieren sich nicht mehr für Raumfahrt, sie haben andere Probleme. Und der letzte Astronaut kehrt zur Erde zurück.

Weiterlesen: SF-Kurzgeschichten-Wettbewerb: Platz 8

Aufbau der Raumstation Neues Universum Nr. 67 1950; Credit: Klaus Bürgle Führung durch die Raumstation  

Detailreich, technisch machbar, anschaulich. Recht sauber im Stil. So das Urteil der Jury über Bernd Holzhauers Beitrag.

Und realistisch, denn so könnte eine Raumstation im Jahre 2100 tatsächlich aussehen. Der einzige kleine Nachteil der Story: Sie ist fast handlungsfrei. Es ist ein Urlaubsbericht aus der Zukunft, hat aber wegen seiner Beiläufigkeit seinen Reiz.

Nachdem sich die meisten der Jury-Mitglieder jedoch ein wenig "suspense" von einer SF-Geschichte erwarteten, landete Bernd Holzhauer, zumindest mit dieser Story (auf einen weiteren Beitrag von ihm kommen wir noch) nicht ganz vorne.

Was aber nicht heißen soll, dass er sich nicht einiges hat einfallen lassen. Machen Sie doch einfach mit bei Lisas und Fritz's Tour durch NASS-Bravo. Es kommt Ihnen vor, als wären sie mit dabei.

Weiterlesen: SF-Kurzgeschichten-Wettbewerb: Platz 9