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Das Westkurs-Angebot von C. Columbus

NASA schließt Beurteilungsphase ab

Wir schreiben das Jahr 1491. Ein gewisser Christopher Columbus, Nautiker am Seeinstitut von Genua und Admiral zur See, hat den Vereinigten spanischen Königreichen Kastilien und Aragonien die Pläne für eine Aufsehen erregende Forschungsexpedition vorgelegt. Sein Antrag wurde daraufhin vom Auswahlkomitee der NASA, der Nationalen Aragonisch-Kastilischen Seeforschungs-Administration, geprüft. Der nachfolgend abgedruckte Schlussbericht wurde an den Selektionsausschuss für die Genehmigung von Forschungsvorhaben im Rahmen des Programa de la exploración del mar Ihrer königlichen Majestäten von Kastilien und Aragonien übermittelt...

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The Spider Incident

spiderAnschlag der Killerinsekten... 

Spinnenattacke mit O-Ton von NASA-TV

Shuttlestart - vom Cockpit aus gesehen

 

 

Tor des Monats

Ein Hoch auf Günter Verheugen. Gäbe es einen Preis für den „Tor des Monats“ (nein, kein falscher Gebrauch des Artikels!) in Sachen Raumfahrt, Günter Verheugen hätte den Preis für den Juni schon mal abgeräumt. SPD-Mann Verheugen hat in letzter Zeit in der EU eher durch Ämterpatronage als durch energisches Agieren in seinem Fachbereich von sich reden gemacht. Offiziell ist er als Vizepräsident der Kommission zuständig für Unternehmen und Industrie. Das scheint allerdings nicht den Bereich Raumfahrt zu enthalten, denn wie sonst wären seine Worte vom letzten Samstag zu verstehen:

"Mir gefällt das Thema nicht. Es verdient keine Unterstützung. Das ist ausschließlich eine Sache für die Superreichen und damit gegen meine soziale Überzeugung."

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Private Raumfahrt in Europa?

Fehlanzeige! 

»In der Raumfahrt gibt es zwei bedeutende Probleme: Die Überwindung der Gravitation und die Bürokratie. Das Erstere halte ich für lösbar.« (Wernher von Braun)

Vor Kurzem wandte sich die Europäische Weltraumorganisation Esa an die Industrie. Sie forderte die Unternehmen auf, Vorschläge für ein bemanntes Raumfahrzeug einzureichen, das im suborbitalen Weltraumtourismus eingesetzt werden kann. Als Belohnung winkten 150 000 Euro – diese Summe konnten bis zu drei Firmen jeweils erhalten, um ihre Pläne weiter auszuarbeiten. Die Firmen mussten dafür aber nicht nur einen Raumschiffentwurf vorlegen, sondern auch einen detaillierten Geschäftsplan für künftige weltraumtouristische Unternehmen. Jetzt kann man sich fragen, ob Geschäftspläne hier überhaupt einen Sinn ergeben. Sie sind ein vernünftiges Werkzeug, wenn es um etablierte Industrien mit kalkulierbarer Zukunft geht, bei denen man die Rahmenbedingungen, die Wettbewerber und die Kundenanforderungen kennt.

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Danke, Herr Janke

Dass die Menscheit Karl Janke das Deutsche Atom, das Großkugeltrajekt, das Vollatomtriebwerk und die Sternland-Lotterie verdankt, weiß jeder, der nicht sämtliche 15 Schuljahre geschwänzt hat. Aber der überragende Erfinder unserer Zeit hat sich auch mit kleinen Problemen des Alltags beschäftigt.

Weit weniger bekannt sind seine fahrbahre Hallenbeheizungsanlage, der kleine atomgetriebene Posthubschrauber, der Igelit-Flachbildschirm und der Golfschläger mit integriertem Rasenmäher auf Janke zurückgehen. Ob hier, wie so oft, vermöge eines morphischen Feldes mehrere Erfinder gleichzeitig den selben Einfall hatten, kann nicht mehr in allen Details rekonstruiert werden.

 

Zitate Karl Hans Jankes (1)

"Mit Hilfe des aus dem Deutschen Atom gewonnenen Stromes kann man sämtliche Licht- und Kraftstromverbrauchende Apparate, Aggregate oder Motoren betreiben! Das ist natürlich ein kolossaler Fortschritt, weil erstens sämtliche Fernleitungen fortfallen, ferner die Ausgaben für Gas, Öl und Antriebsstoffe, drittens die Sperrzeiten und viertens das Frieren im Winter. Land-, Luft-, Wasser- und Raumfahrzeuge fahren und fliegen eines Tages mit diesem Atom. Selbst ein dem Moped ähnliches Atomrad fährt damit ununterbrochen 1-1,5 Monate lange. Dann setzt man einige Teile neu ein".

 

Forscher des 20. Jahrhunderts

In dieser Rubrik werden wir in loser Folge die wichtigsten Forscher und Entdecker des 20. Jahrhunderts vorstellen. Heute beginnen wir mit

Stanley Pons und Martin Fleischmann

1989 führten diese beiden Physiker die weltweit ersten erfolgreichen Experimente mit der kalten Kernfusion durch. Kurz danach gesellte sich als weitere zuverlässige Energiequelle das Perpetuum Mobile hinzu, bevor es den beiden Forschern schließlich erst vor wenigen Monaten gelang, die Nullpunkt-Enerergie nutzbar zu machen. Die Auswirkungen auf den Einsatz der Jankeschen voll-atom-betriebenen Raumtrajekte dürfte immens sein.

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Das Philosophische Zitat

Ludwig Wittgenstein, 1946: "Jemand könnte eine Flugmaschine erdichten, ohne es mit ihren Einzelheiten genau zu nehmen. Ihr Äußeres mag er sich sehr ähnlich dem eines richtigen Aeroplanes vorstellen, und ihre Wirkungen malerisch beschreiben.

"Es ist auch nicht klar, dass so eine Erdichtung wertlos sein muss. Vielleicht spornt sie Andere zu einer anderen Art von Arbeit an. Ja, während diese sozusagen von ferne her, die Vorbereitungen treffen, zum Bauen eines Aeroplanes, der wirklich fliegt, beschäftigt sich Jener damit, zu träumen, wie dieser Aeroplan aussehen muss, und was er leisten wird. Über den Wert dieser Tätigkeiten ist damit noch nichts ausgesagt. Die des Träumers mag wertlos sein - und auch die andere."