Universum

Verbotene Gammastrahlung

Das MAGIC-Telescop auf La Palma; Credit: Robrt Wagner, www.mppmu.mpg.de/~rwagnerDas MAGIC-Teleskop auf der Kanareninsel La Palma ist der zur Zeit beste und empfindlichste Gammastrahlendetektor auf diesem Planeten. So empfindlich, dass es kürzlich sogar Strahlung registrierte, die es eigentlich gar nicht geben darf – und die Astronomen nun zwingt, ihre Modelle von der Transparenz des Universums zu überarbeiten.

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Österreich ist ESO-Mitglied

Die Gemeinde der ESO-Astronomen ist größer geworden. Seit dem 1. Juli 2008 ist Österreich das 14. Mitglied der europäischen Organisation und hat nun Zugang zu den besten und modernsten Teleskopen der Welt.

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Feuerball über Sibirien

Rätsel um  das Tunguska-Ereignis auch nach 100 Jahren noch nicht geklärt

Tunguska-Ereignis; Credit: Leonid-Kulik-Expedition, Wikipedia Vor genau 100 Jahren erschütterte eine gewaltige Explosion die Weiten Sibiriens – das sogenannte Tunguska-Ereignis. Am 30. Juni 1908 zerbarst ein riesiger Feuerball über dem gleichnamigen Fluss in der russischen Taiga und verwüstete mit seiner enormen Druckwelle ein riesiges Waldgebiet. Die genaue Ursache für dieses Furcht einflößende Naturschauspiel ist bis zum heutigen Tage nicht geklärt.

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Ja, tatsächlich: Eis!

Schürfgraben auf dem Mars; Credit: NASA/JPL-Caltech/University of Arizona/Texas A&M University Wenn man Eis auf dem Mars findet, ist es ähnlich, wie wenn eine gute Fußballmannschaft ein Match gewinnt: man rechnet damit, es geschieht wenig überraschend, und es wird trotzdem frenetisch gefeiert.

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Jede dritte Sonne hat eine "Super-Erde"

Reiche Beute für die Planetenjäger: Auf einer internationalen Konferenz in Nantes stellte gestern ein schweizerisch-französisches Forscherteam seine Ergebnisse vor. Nach jahrelangen Beobachtungen am Observatorium der ESO auf La Silla fanden sie insgesamt 45 Exoplaneten mit Massen unter dem 30fachen der Erdmasse. Statistisch hätte somit jeder dritte sonnenähnliche Stern einen Planeten von der Größe des Neptun oder eine sogenannte "Super-Erde".

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Wunder werden wahr

VLT; Credit: ESO Österreich tritt der ESO bei

Seit 23. April 2008 ist es offiziell: Österreich wird der ESO beitreten, der größten internationalen Organisation in der astronomischen Forschung.

Das Kürzel ESO steht für European Southern Observatory, auf Deutsch übersetzt soviel wie "Europäische Südsternwarte". Die ESO wurde 1962 von den Staaten Belgien, Deutschland, Frankreich, Niederlande und Schweden gegründet. Von Anfang an war das Ziel die europäische Forschung im Bereich Astronomie und Astrophysik zu stärken und den Bau von großen Sternwarten auf der Südhalbkugel voranzutreiben. Damit sollte auch ein starkes europäisches Gegengewicht zur zur damaligen Zeit sehr von den USA dominierten Forschung geschaffen werden.

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Nach Hause telefonieren

Peggy Whitson; Credit: NovostiDie Raumfahrt ist wieder um eine Erstleistung reicher. Als erster Kosmonaut der Geschichte musste heute morgen Yuri Malechenko feststellen, dass nach seiner Landung mit der Raumkapsel Sojus TMA-11 weit und breit niemand da war, um ihn und seine beiden Crew-Kameradinnen Peggy Whitson und Yi So-yeon abzuholen. Auch über den Bordfunk meldete sich niemand. So bleib Malenchenko keine andere Wahl, als zum Handy zu greifen und den Bergungskräften Bescheid zu geben, dass er nunmehr wieder auf der Erde zurück sei und doch bitte abgeholt werden möchte.

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Lichtverschmutzung

G. Zotti, 2005-04-16 Straßenbeleuchtung, beleuchtete Werbetafeln, Außenbeleuchtung und Skybeamer -  vor allem in Großstädten sorgen zahllose helle Lichtquellen für eine ausgeprägte künstliche Aufhellung des Nachthimmels. Diese Lichtglocken entstehen durch die Streuung des Lichtes in den unteren Schichten der Atmosphäre und haben zur Folge, dass bis zu 90 Prozent der Sterne und vor allem schwache, aber auch große, eigentlich auffällige Objekte wie die Milchstraße oder Kometen nicht mehr sichtbar sind.

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Familienbande

Zwei Kosmonauten-Generatonen; Credit: Dimitry Lovetzky "Er fing ungefähr vor zwei Wochen an, mir Ratschläge zu geben. Aber seitdem sind es immer mehr geworden. Vor allem über Dinge, die man bei einem Raumflug erlebt und die nicht im Training vermittelt werden". Das meinte Sergei Volkov in einem Interview Ende Januar. Sein Berater: Alexander Volkov, Held der Sowjetunion, Ex-Kosmonaut mit mehr als 400 Tagen Weltraumerfahrung aus drei Raumflügen in den Jahren 1985 - 1991 und Vater von Sergei Volkov.

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