Einem internationalen Team von Astronomen unter der Leitung von Paul Beck, einem Doktoranden an der Universität Löwen in Belgien, gelang ein Blick tief in das Innere alternder Sterne. Die Forscher entdeckten dabei, dass die Kerne dieser Sterne mindestens 10-mal schneller rotieren als ihre Oberfläche. Die Studie erschien am 7. Dezember 2011 im renommierten Wissenschaftsjournal NATURE. Die Sternoberfläche rotiert sehr langsam und braucht etwa ein Jahr für eine vollständige Umdrehung. Dies war bekannt, aber erst mit Hilfe der hochgenauen Messungen des NASA-Weltraumteleskops Kepler gelang erstmals der Nachweis, dass der Kern tief im Inneren wesentlich schneller rotiert und nur wenige Wochen für eine Umdrehung benötigt.