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 Am 10. Januar starteten wir den ersten Versuch, mit unseren Freunden, Kunden, Fans, Lesern und Betrachtern – (den richtigen Ausdruck dafür haben wir immer noch nicht gefunden) – persönlichen Kontakt aufzunehmen. Der Versuch geht auf eine Initiative von Nox zurück ("Hör mal: Wir schreiben eine Einladung auf unsere Seite, setzen uns ins "Käutzchen", und dann schau’mer mal wer kommt").

 
 
 

Das Ansinnen erschien mir mit nur geringen Erfolgsaussichten behaftet. Unsere detaillierte Zugriffsstatistik zeigt nämlich: die Wiener mögen Kultur gegenüber generell recht aufgeschlossen sein, zählen aber Astronomie und Raumfahrt eher weniger dazu. Zumindest wenn es darum geht, unsere Seite zu besuchen: erheblich weniger beispielsweise als die Hamburger, Berliner, Münchner oder Kölner. Überhaupt, die Leute aus Köln und Umgebung: Respekt, Respekt. Da lassen sich die einzelnen Treffer unserer Statistik gar nicht mehr auflösen (Bei der Gelegenheit: vielen Dank, liebe DLR-Mitarbeiter).

Meine Zweifel daher: Hätten wir es nicht lieber da gemacht? Sogar in Flagstaff/Arizona (schönen Gruß an die Lufthansa) oder Holloman New Mexico (Wir grüßen die Angehörigen der deutschen Luftwaffe) wären wir, von den Zugriffszahlen her, gut aufgehoben gewesen.

Aber wir haben nun mal in Wien unser Büro und von Wien aus wollen wir – in wienerischem Tempo und mit der dazugehörigen Lebensart – auch die Welt erobern.

Damit blieb's also dabei: Erstkontakt in Wien. Und wenn schon da, dann am besten gleich in einer der Stammkneipen von Nox, eben jenem "Käuzchen". Wir waren gespannt wie die Flitzbögen, ob wir den Abend zu zweit beschließen würden oder ob wir tatsächlich Gesellschaft bekämen. Für alle Fälle hatten wir zwei Mini-Präsentationen vorbereitet und Nox den Zugang zum Käuzchen-eigenen Plasma-Bildschirm organisiert (was am Ende nichts half, weil der Wirt das Anschlusskabel verlegt hatte).

Ja, und dann waren wir angenehm überrascht, dass letztendlich eine Runde in habhafter Stammtisch-Stärke zusammenkam (mit einem sehr sympathischen Überraschungsgast aus dem österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung), um über Raumfahrt und Astronomie zu diskutieren. Und dass wir bis nach Mitternacht zusammen saßen und einen richtig schönen Abend hatten.

Das gibt uns Mut, mit unseren weiteren Plänen zur „Bildung einer Leserbasis“ fortzufahren. Am 12. April – Ostersonntag – planen wir Yuris Night. Wieder in Wien, und diesmal im "Schikaneder", einem bekannten Programmkino.  Hier legen wir unsere Organisation nicht nach dem – für dieses Mal bewusst gewählten – Zufallsprinzip aus. Wir rechnen zu Yuris Night mit nicht weniger als  60 Gästen. Es können aber auch gut und gerne 100 oder mehr werden. Es gibt viel Programm: Filme, kleine Vorträge, die Verleihung des Polarstern-Preises (der mit sage und schreibe 800,- Euro dotiert ist) und Party bis zum Abwinken.

Und auch für den Sommer haben wir uns schon was richtig Nettes ausgedacht. Nur ein kleiner Hinweis: Wir verlassen Wien, gehen zurück ins Mittelalter, nur um gleich wieder einen Zeitsprung von 400 Jahren nach vorne zu machen und den Himmel mit Galileos Fernrohr zu beobachten. Bleiben Sie dran...

Astra