Header

Credit: www.kontexis.deJa, so einfach geht das jetzt nicht. Wir müssen schließlich die ganze Strecke wieder zurück fliegen. Aber wenn wir schon einmal so weit gereist sind, dann wollen wir wenigstens noch schauen, was sich in der Umgebung unseres Milchstraßensystems befindet.

Credit: www.kontexis.deDa sehen wir zwei schöne Ansammlungen von vielen Sternen mit Gas- und Staubwolken. Das sind die beiden Magellanschen Wolken. Es sind kleinere Milchstraßensysteme, die unser großes System begleiten, wie die Monde ihre Planeten.

Von der Erde aus kann man die Magellanschen Wolken mit dem bloßen Auge sehen, allerdings nur von Orten auf der Südhalbkugel unseres Planeten.

Auf der anderen Seite des Himmels erscheint noch eine gewaltige Lichtwolke. Das ist der Andromeda-Nebel. Sein Name stammt daher, dass man ihn von der Erde aus im Sternbild Andromeda sehen kann. Der Andromeda-Nebel ist ebenfalls ein Milchstraßensystem, aber noch viel größer als unser eigenes. Er ist unser kosmischer Nachbar unter den Sternsystemen. Seine Entfernung beträgt aber fast 3 Millionen Lichtjahre! Wenn wir ihn auf der Erde in einem Fernrohr betrachten, dann empfangen wir Licht, das fast drei Millionen Jahre im Weltall unterwegs gewesen ist.

Text: Dieter B. Herrmann
Illustrationen: Egge Freygang
Herausgeber: KON TE XIS