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Michael-Glos Hoppla, was ist denn da passiert? Da kam dem DLR doch unversehens ihre Flaggschiff-Mission abhanden. Die Vorbereitungen für die erste deutsche Mondsonde mit der Bezeichnung Lunarer Erkundungs-Orbiter, kurz "Leo" waren schon seit mehr als einem Jahr in vollem Gange. In Kürze sollte das Vorhaben offiziell gestartet werden, da kam Bundeswirtschaftsminister Michael Glos auf die haushaltspolitisch bedeutungslose aber technologiepolitisch katastrophale Idee das Vorhaben zu stornieren.

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Staub der ILA; Credit: ER Am heutigen Abschlusstag der ILA hab ich mir nochmal die Patrouille Suisse gegeben, das nationale Jet-Aerobatikteam der Schweiz. Der geniale Kommentator der Truppe nahm in einer würzigen Ansprache, gespickt mit kleinen Ironismen die deutschen Sicherheitsregularien aufs Korn. Danach konnte beim Zuschauer der Eindruck entstehen, dass ihn jetzt eine Hasenfuß-Demonstration erwarte, bei der die Piloten sonst die Oma auf dem Rücksitz mitnehmen.

Wer wie ich die Patrouille Suisse schon mehrmals bei ihren Demos in ihrer Schweizer Heimat oder anderswo im europäischen Ausland gesehen hat weiß, was dem Zuschauer hier an „Leckerlis“ entgeht. Wer aber das Team noch nie gesehen hat, und auch sonst nicht über den Standard der weltbesten Demo-Teams informiert ist, für den war es heute durchaus O.K.

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ILA 1928 "DUH NOD DADSCH DIIES...." (Do not touch this). Heisere Warnrufe dieser Art beherrschten die Aufbau- und ersten Geschäftstage der ILA auf einigen Ständen. Die Besitzer dieser wenig vertrauenwerkenden Stimmen waren muskelbepackte, alarmierend kriminell aussehende Zuhältertypen in schwarzen Anzügen, verspiegelten Sonnenbrillen, gegelten Haaren (ersatzweise Glatze) und gewaltigen Muskelbergen die wie Knackwürste in viel zu enge schwarze Anzüge gepumpt worden waren. Ihrem schweren östlichen Akzent nach zu urteilen Direktimporte der ukrainischen Mafia.

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Diamond DA42gEs ist drückend warm in Afghanistan an diesem Freitag. 32 Grad sind es, um genau zu sein. Draußen. Drinnen, in den Ausstellerzelten und im Pressebereich sind es noch einige Grade mehr. Der Schweiß rieselt mir den Rücken herunter. Und ich sollte wohl keinen heißen Kaffee trinken.

Heute tummeln sich einige zehntausend Menschen auf der ILA und demonstrieren damit deutlich, dass das Interesse der Öffentlichkeit an Luft- und Raumfahrt ungebrochen ist, allen Unkenrufen zum Trotz.

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 A 380 Am dritten Tag der Internationalen Luftfahrtausstellung in Berlin-Schönefeld läuft die Organisation schon ein wenig runder. Die Staus auf den Zubringerstraßen sind trotz des höheren Verkehrsaufkommens kürzer. Die Ordner stehen zwar immer noch in Haufen zu siebt oder zu acht beeianander anstatt sich in vernünftigen Abständen zu verteilen, aber immerhin ist die Organisation  inzwischen auf die Idee gekommen, die Sandpisten der Parkplätze zu bewässern, was die Staubentwicklung ein wenig reduziert.

Hauptkomponente in dieser Gemengelage ist sicher der Umstand, dass Besucher und Aussteller die vielen Beschwerlichkeiten jetzt etwas leichter nehmen. Die schmutzigen Schuhe – selbst die Topmanager laufen in Drecklatschen herum - sind ein guter Gesprächseinstieg, und in Halle 6 findet in der Zwischenzeit sogar schon ein Schuhputzservice sein Auskommen.

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