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Orion Raumkapsel Testarticle; Credit: NASA In Teil 3 unserer Analyse zu Norman Augustines Erkenntnissen über das bemannte US-Raumfahrtprogramm reden wir über Geld und über finanzierbare Optionen. Auf jeden Fall ist eines klar...

...um etwa bis zum Jahr 2021 eine bemannte Mondlandung durchführen zu können, wären bis dahin zusätzlich 50 Milliarden Dollar notwendig. Dieses Szenario bezeichnet das Panel als den "unconstrained budget case", also den Fall, dass alle notwendigen finanziellen Mittel dem Vorhaben auch zugeordnet werden. Dieses Modell geht davon aus, dass der Shuttle rechtzeitig aus dem Betrieb genommen wird und die internationale Raumstation Anfang 2016 im Pazifik versenkt wird (der Bericht drückt es etwas gewählter aus, und spricht von "deorbited in early 2016").
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Ares 1 X Im heutigen zweiten Teil unserer Analyse der künftigen US-Politik in der bemannten Raumfahrt untersuchen wir schwerpunktmäßig den Abschied des Shuttle aus dem Raumfahrtprogramm.

Nach gegenwärtiger Planung stehen noch sieben Missionen bis zum Programmende an: STS 128 mit der Raumfähre Discovery, derzeit für den 25. August 2009 geplant, STS 129 mit der Atlantis am 12. November 2009, STS 130 mit der Endeavour im Februar 2010, STS 131 mit der Discovery am 18. März 2010,  STS 132 mit der Atlantis am 14. Mai 2010,  STS 133 mit der Endeavour am 29. Juli 2010 und die Mission STS 134, durchzuführen durch die Discovery am 16. September 2010.

Danach wird es zappenduster...

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Augustines Erkenntnisse In wenigen Tagen wird das Review of United States Human Space Flight Plans Committee unter der Leitung von Norman Augustine seinen mit Spannung erwarteten Bericht veröffentlichen. Von diesem Dokument hängt nicht weniger als die Zukunft der bemannten Raumfahrt in den Vereinigten Staaten ab.  In einer vierteiligen Reihe informieren wir Sie heute und in den kommenden Tagen über Hintergründe, (wahrscheinliche) Inhalte und Konsequenzen aus diesem Papier. Eines aber steht jetzt schon fest: Seine Ergebnisse werden zu erdrutschartigen Bewegungen in der amerikanischen Raumfahrtpolitik führen. Und dieser Erdrutsch wird Auswirkungen auf die Pläne in der bemannten Raumfahrt aller anderen Mitspieler auf diesem Feld der Hochtechnologie haben.

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CERN-LogoAls "historische Fehlentscheidung" bezeichnet Prof. Dr. Herbert Pietschmann die Ankündigung, Österreich werde aus dem CERN austreten. Damit wäre Österreich das zweite Land in Europa, welches das tut - das erste war Jugoslawien.

Viele Wissenschaftler melden sich zu diesem Thema zu Wort, einer davon ist "Science Buster" und Kernphysiker Prof. Heinz Oberhummer, der zur Signierung der Petition "SOS Save Our Science" einlädt. Auf Radio Wien nahm er bereits am Samstag, 9. Mai , dazu Stellung. Hier sein Statement:

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Update Montag, 18. Mai: Bundeskanzler Faymann sagt Nein zum Vorhaben, aus CERN auszusteigen: APA, Der Standard, ORF . Über die Online-Plattform sos.teilchen.at gingen mehr als 30.000 Unterschriften gegen den geplanten Austritt ein.

CERN, das Europäisches Laboratorium für Teilchenforschung; Credit: CERN

Minister Hahn verkündet Österreichs CERN Ausstieg

Was im ersten Moment wie ein verspäteter Aprilscherz klingt ist gestern am 8. Mai 2009 um 18:00 Uhr von Wissenschaftsminister Hahn verkündet worden: "Österreich kündigt die CERN-Mitgliedschaft auf" (siehe "Der Standard", WWW-Artikel vom 07.05.2008).

Weiterlesen: Grüße aus Schilda: CERN-Austieg Österreichs