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29. Tage der Raumfahrt NeubrandenburgEin Besuch in der Versuchsstelle des Heeres Peenemünde, Kosmonauten, Astronauten,  und Vorträge zum Thema Raumfahrt. Natürlich dürfen auch Fotosessions und Autogrammstunden nicht fehlen. Raumfahrtbegeisterte treffen einander, pflegen und erweitern das eigene Netzwerk.

Die 29. Tage der Raumfahrt finden von 8. bis 10. November in Neubrandenburg, 135 km nördlich von Berlin, statt.

Erste Station ist eine Exkursion nach Peenemünde, wo Wernher von Braun seine Aggregat 4 (auch V 2 genannt) testete, die er später für die NASA zur Saturn-V-Rakete weiterentwickelte. Die Saturn V brachte im Rahmen des Apollo-Programms die Astronauten auf den Weg zum Mond.

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Es isrexus bexust wieder soweit: Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat eine neue Runde von REXUS-BEXUS (Rocket and Ballon Experiments for University Students) ausgeschrieben.

Bis 21. Oktober können sich Studierende mit ihrem Experiment bewerben. Das Gewinner-Experiment wird von ESRANGE (Schweden) an Bord eines Ballons oder einer Forschungsrakete gestartet und fliegt bis zu 110 km hoch.

Wer sich wie bewerben kann und alle Details findet man hier.

Am 14. August entdeckte Koichi Itagaki einen „Neuen Stern“. Die Nova, die derzeit mit dem freien Auge beobachtet werden kann, liegt im Sternbild Delfin und trägt daher den klingenden Namen Nova Delphini.

Wie man Nova Delphini am Nachthimmel auffinden kann zeigt das Astronomy Picture of the Day vom 16. August.

Der neue Stern ist übrigens nicht das Ergebnis eines spektakulären Sternentodes. Das Spektrum der Nova Delphini lässt auf eine klassische Nova schließen - ein wechselwirkendes Doppelsternsystem, wobei einer der Sterne ein dichter, heißer Weißer Zwerg ist. Materie eines kühlen, riesigen Begleitsterns fällt auf die Oberfläche des Weißen Zwergs und vergrößert ihn, bis ein thermonukleares Ereignis ausgelöst wird. Die drastische Helligkeitszunahme und eine sich ausdehnende Hülle aus abgestoßener Materie sind das Ergebnis - doch die Sterne werden nicht zerstört! Klassische Novae wiederholen sich vermutlich, wenn der Materiefluss zum Weißen Zwerg erneut auftritt und einen weiteren Ausbruch verursacht.

Das Institut für Astronomie der Sternwarte Wien hat ein Spektrum der Nova angefertigt. Daraus geht hervor, dass sich die Explosionswolke mit 2000km/Sekunde ausdehnt!

Jetzt aber nichts wie raus und Neuen Stern schau'n!

Gruppenfoto Burggespräche 2013Als Teilnehmende und ReferentInnen am Freitag auf Schloss Albrechtsberg ankamen, goss es in Strömen. Davon ließen sich die Anwesenden aber nicht die Laune verderben. Zum fünften Mal hatte der Förderkreis Astronomie und Raumfahrt DER ORION nach Loosdorf bei Melk geladen, um ein Wochenende lang gemeinsam Sterne und Perseiden zu beobachten und mehr über den Weltraum zu erfahren. Die ReferentInnen dieses Jahr waren Susanne Hoffmann und Jan Hattenbach. Den öffentlichen Vortrag hielt Science Buster Werner Gruber. Für das leibliche Wohl sorgte Maria Pflug-Hofmayr, die mit regionalen Produkten aus biologischem Anbau Schmackhaftes zubereitete.

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